Zwieback
brotähnliches Feingebäck
Warum das gerade im Trend liegt
Interest in “Zwieback” spiked on Wikipedia on 2026-02-25.
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Wichtige Erkenntnisse
- Zwieback (im 15.
- Geschichte Ziel des zweistufigen Backverfahrens war ursprünglich, ein wasserarmes und damit lange haltbares Brot herzustellen, das sich zum Beispiel auf Reisen mitführen ließ, ohne zu verderben.
- Beide antike Zwiebackarten aus Gerstenmehl haben bis heute überlebt: in Griechenland, besonders in Kreta, als paximadi bzw.
- Jahrhundert wurde das Gebäck wegen seiner langen Haltbarkeit als Feld-, Schiffs- oder Militärzwieback verwendet.
- “ Erst später wurde der Zwieback geschmacklich verfeinert und so auch für den Hausgebrauch interessant.
Zwieback (im 15. Jahrhundert lehnübersetzt aus dem Italienischen biscotto von Lateinisch bis coctus [panis] „zweimal gebackenes [Brot]“) ist ein brotähnliches Feingebäck, das zur Haltbarmachung in Scheiben geschnitten und geröstet wird, bis es trocken und mürbe ist.
Geschichte
Ziel des zweistufigen Backverfahrens war ursprünglich, ein wasserarmes und damit lange haltbares Brot herzustellen, das sich zum Beispiel auf Reisen mitführen ließ, ohne zu verderben. Schon die Griechen der Antike kannten ein solches zweimal gebackenes Brot als dipyritai, die Römer nannten es panis frixus. Beide antike Zwiebackarten aus Gerstenmehl haben bis heute überlebt: in Griechenland, besonders in Kreta, als paximadi bzw. dakos und in Apulien als frise d’orzo, welche auch als pane dei crociati „Brot der Kreuzfahrer“ bezeichnet werden. Ab dem 15. Jahrhundert wurde das Gebäck wegen seiner langen Haltbarkeit als Feld-, Schiffs- oder Militärzwieback verwendet. Hans Talhoffers Fechtbuch Alte Armatur und Ringkunst von 1459 erwähnt hierzu in der Bildüberschrift der Seite: „Diß ist ain Brot das man haisset biß cott und ist zwouend gebacken brot.“
Erst später wurde der Zwieback geschmacklich verfeinert und so auch für den Hausgebrauch interessant. In alten Kochbüchern des 19. und 20. Jahrhunderts werden zahlreiche Rezeptvarianten beschrieben. Heute dient diese Form der Dauerbackwaren vor allem als Kindernahrung und als Schonkost bei Magen-Darm-Verstimmungen. Bei Verstopfungen sollte man es jedoch nicht essen.
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