Yakuza
Oberbegriff für japanische kriminelle Organisationen
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Wichtige Erkenntnisse
- Sie werden in verschiedene rivalisierende kumi ( 組 , deutsch Banden, Gruppen) eingeteilt und die ausländische Presse bezeichnet sie manchmal auch zusammenfassend als „japanische Mafia“.
- Es wird mit dem Kartensatz Kabufuda gespielt, das dem Black Jack ähnelt.
- Organisation Vor dem Erlass der Anti-Yakuza-Gesetze Die Yakuza folgen einer strengen Hierarchie, sprechen einen eigenen Berufsjargon und verwenden unterschiedliche Kodizes in Form von Hausordnungen.
- Traditionell sind sie in Thailand und Südkorea vertreten.
- Besonders nach 1990 waren auch Yakuza-Aktivitäten in New York und Australien zu beobachten.
Yakuza (japanisch ヤクザ, deutsch wörtlich „Acht-Neun-Drei“), auch als Gokudō (極道, deutsch wörtlich „extremer Weg“, sinngemäß „das Dō der Extreme“) von offiziellen Stellen Bōryokudan (暴力団, deutsch wörtlich „gewalttätige Gruppe[n]“) genannt, Eigenbezeichnung Ninkyō Dantai (任侠団体, 仁侠団体, deutsch wörtlich „ritterliche Organisation“) ist der Oberbegriff für japanische kriminelle Organisationen, deren Geschichte einige Jahrhunderte zurückreicht. Sie werden in verschiedene rivalisierende kumi (組, deutsch Banden, Gruppen) eingeteilt und die ausländische Presse bezeichnet sie manchmal auch zusammenfassend als „japanische Mafia“.
Etymologie
Die Bezeichnung Ya-Ku-Za ist die dialektale Aussprache der Zahlenkombination „8-9-3“, welche im Kartenspiel Oicho-Kabu als wertlos gilt. Es wird mit dem Kartensatz Kabufuda gespielt, das dem Black Jack ähnelt. So gesehen betrachten sich die Yakuza mit einem gewissen Stolz als die „Wertlosen“ der Gesellschaft.
Organisation
Vor dem Erlass der Anti-Yakuza-Gesetze
Die Yakuza folgen einer strengen Hierarchie, sprechen einen eigenen Berufsjargon und verwenden unterschiedliche Kodizes in Form von Hausordnungen. Sie sind auf nahezu allen japanischen Inseln und im Ausland tätig. Traditionell sind sie in Thailand und Südkorea vertreten. Als bevorzugte Bastion im westlichen Ausland gelten Hawaii und auf dem US-amerikanischen Festland San Francisco. Besonders nach 1990 waren auch Yakuza-Aktivitäten in New York und Australien zu beobachten. Als Stützpunkte in Europa gelten Amsterdam und Paris.
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