Wolfram Siebeck
deutscher Journalist und Gastronomiekritiker
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Wichtige Erkenntnisse
- Wolfram Siebeck (* 19.
- Juli 2016 in Lahr/Schwarzwald) war ein deutscher Gastronomiekritiker, Journalist und Buchautor.
- Er wuchs in Essen und Bochum auf.
- In den ersten Jahren der Nachkriegszeit verdiente sich Siebeck seinen Lebensunterhalt mit dem Malen von Reklameschildern.
- Später arbeitete er zusammen mit seinem Freund Roland Topor.
Wolfram Siebeck (* 19. September 1928 in Duisburg; † 7. Juli 2016 in Lahr/Schwarzwald) war ein deutscher Gastronomiekritiker, Journalist und Buchautor.
Leben
Siebeck war der Sohn des Verwaltungsbeamten und späteren Wirtes Walter Siebeck und seiner Frau Alma, geb. Gutzeit. Er wuchs in Essen und Bochum auf. Am Kriegsende geriet er in Kriegsgefangenschaft; die britische Armee internierte ihn einige Monate auf der Insel Fehmarn.
In den ersten Jahren der Nachkriegszeit verdiente sich Siebeck seinen Lebensunterhalt mit dem Malen von Reklameschildern. Als 1948 zeitgleich mit der Währungsreform die WAZ gegründet wurde, bekam Siebeck dort eine Anstellung als Pressezeichner.
Später arbeitete er zusammen mit seinem Freund Roland Topor. Aufgrund einer kleinen Erbschaft konnte Siebeck ab 1950 die Werkkunstschule in Wuppertal besuchen. In diese Zeit fiel auch seine erste Reise nach Frankreich. Als Willy Fleckhaus 1959 in Köln die Zeitschrift Twen gründete, bekam Siebeck darin eine kulinarische Kolumne. Joseph Wechsberg war ein Vorbild für ihn. Mit Günter Holland war er befreundet.
Ab Anfang der 1970er Jahre schrieb er auch für die Wochenzeitung Die Zeit und die Zeitschriften Stern und Der Feinschmecker eine monatliche Kolumne.
1975 schloss sich die Interessengemeinschaft „Neue Köche“ aus Siebeck und vier Münchner Küchenchefs zusammen: Eckart Witzigmann aus dem Tantris, Dieter Biesler (Vier Jahreszeiten), Hans-Peter Wodarz (Die Ente) und Otto Koch (Le Gourmet); das Vereinsziel war „bedingungslose Qualität“.
Nachdem Siebeck 1979 Loriot porträtiert hatte, sprach dieser nie wieder mit ihm.
Siebeck publizierte immer wieder als Restaurantkritiker. Bis 2011 verfasste er eine wöchentliche Kolumne in der Wochenzeitung Die Zeit (in der Beilage ZeitMagazin Leben).
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