Wolf Biermann
deutscher Liedermacher und Lyriker
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Wichtige Erkenntnisse
- Karl Wolf Biermann (* 15.
- Sein erster Gedichtband Die Drahtharfe gehört zu den erfolgreichsten Lyriksammlungen der deutschen Nachkriegsliteratur.
- Mit der Zeit wandelte er sich zu einem scharfen Kritiker der SED und der DDR, weswegen 1965 gegen ihn ein Auftritts- und Publikationsverbot verhängt wurde.
- Dies führte in Ost- und Westdeutschland zu breiten Protesten und gilt vielen als Menetekel für das Ende der DDR.
- In der Bundesrepublik ist er weiterhin künstlerisch tätig und bringt sich in politische Debatten ein.
Karl Wolf Biermann (* 15. November 1936 in Hamburg) ist ein deutscher Liedermacher und Lyriker. Sein erster Gedichtband Die Drahtharfe gehört zu den erfolgreichsten Lyriksammlungen der deutschen Nachkriegsliteratur.
1953 siedelte Wolf Biermann als kommunistischer Jugendlicher in die DDR über. Mit der Zeit wandelte er sich zu einem scharfen Kritiker der SED und der DDR, weswegen 1965 gegen ihn ein Auftritts- und Publikationsverbot verhängt wurde. 1976 wurde ihm nach einem Konzert in Köln die Wiedereinreise in die DDR verweigert und er wurde ausgebürgert. Dies führte in Ost- und Westdeutschland zu breiten Protesten und gilt vielen als Menetekel für das Ende der DDR.
Wolf Biermann engagierte sich danach in der Friedens- und Anti-Atomkraft-Bewegung der Bundesrepublik, distanzierte sich in den folgenden Jahren aber vom Kommunismus, später auch von seinen sozialistischen Positionen. In der Bundesrepublik ist er weiterhin künstlerisch tätig und bringt sich in politische Debatten ein.
Kindheit und Jugend in Hamburg 1937–1953
Wolf Biermann ist der Sohn von Emma und Dagobert Biermann. Der Vater war Jude, KPD-Mitglied und Arbeiter bei der Hamburger Werft Blohm + Voss und kämpfte gegen den Nationalsozialismus. Er wurde im Februar 1943 im KZ Auschwitz ermordet. Im Juli 1943 wurde das Wohnhaus der Familie in der Schwabenstraße in Hamburg-Hammerbrook durch einen Luftangriff zerstört. Die Mutter rettete sich mit dem Sohn Wolf durch einen Sprung in den Nordkanal. Danach wohnten sie mit der Oma Meume und einem Cousin in der Fritz-Schumacher-Siedlung in Hamburg-Langenhorn. Über 30 Familienmitglieder wurden im Zweiten Weltkrieg getötet.
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