Willi Graf
deutscher Medizinstudent und Widerstandskämpfer, Mitglied der „Weißen Rose“
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Wichtige Erkenntnisse
- Wilhelm „Willi“ Graf (* 2.
- Oktober 1943 in München-Stadelheim) war ein deutscher Angehöriger der katholischen Jugendbewegung und Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose.
- Januar 1918 als drittes Kind der Eheleute Anna Graf (geborene Gölden, 1885–1953) und Gerhard Graf (1885–1951) geboren.
- Das erste Kind der Eheleute Graf war im Jahr 1914 geboren worden und starb im Jahr 1916.
- Gerhard Graf leitete als Kaufmann in Kuchenheim zunächst eine Molkerei.
Wilhelm „Willi“ Graf (* 2. Januar 1918 in Kuchenheim, seit 1969 Stadtteil von Euskirchen; † 12. Oktober 1943 in München-Stadelheim) war ein deutscher Angehöriger der katholischen Jugendbewegung und Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose.
Leben
Familie und Kindheit
Willi Graf wurde am 2. Januar 1918 als drittes Kind der Eheleute Anna Graf (geborene Gölden, 1885–1953) und Gerhard Graf (1885–1951) geboren. Die Eltern waren beide bäuerlicher Herkunft, katholischen Glaubens und stammten aus dem Rheinland. Das erste Kind der Eheleute Graf war im Jahr 1914 geboren worden und starb im Jahr 1916. Willi Grafs Schwester Mathilde wurde im Jahr 1915 geboren, die jüngste Schwester Anneliese im Jahr 1921. Gerhard Graf leitete als Kaufmann in Kuchenheim zunächst eine Molkerei.
Die Familie zog im Jahr 1922 vom Rheinland nach Saarbrücken-St. Johann, wo der Vater Gerhard Graf den Johannishof der katholischen Kirchengemeinde St. Johann in der Mainzer Straße übernahm. Willi Graf besuchte in St. Johann nach der Volksschule das Ludwigsgymnasium in Alt-Saarbrücken. Er war Messdiener in der Pfarrkirche St. Johann und ministrierte in den Jahren 1935 bis 1936 u. a. dem damaligen Kaplan und späteren Kardinal Joseph Höffner.
In seinem, im Jahr 1943 im Gefängnis für die Gestapo geschriebenen, Lebenslauf beschreibt Graf seine Kindheit mit folgenden Worten:
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