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Wahlwort

Zufällig zu wählendes Wort

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Warum das gerade im Trend liegt

Interest in “Wahlwort” spiked on Wikipedia on 2026-02-28.

Eingeordnet unter Geschichte, folgt dieser Artikel einem bekannten Muster. History articles often trend on anniversaries of notable events, when historical parallels are drawn in the news, or following popular media portrayals.

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2026-01-30Spitze: 52026-02-28
30-Tage-Summe: 46

Wichtige Erkenntnisse

  • Dadurch sollte die gegnerische Kryptanalyse erschwert und die Entzifferung des Geheimtextes verhindert werden.
  • Oft mussten nämlich inhaltsgleiche Klartexte unterschiedlichen Empfängern verschlüsselt mitgeteilt werden.
  • Fallen nun dem Gegner nahezu gleichzeitig mehrere unterschiedliche, aber gleich lange Geheimtexte auf, eventuell noch vom selben Absender, so liegt für ihn die Vermutung einer „Geheimtext-Geheimtext-Kompromittierung“ nahe.
  • ) kannten und schätzten diesen Fall und nannten ihn einen Kiss ( englisch für: „Kuss“ ).

Als Wahlwort (englisch wahlwort; auch: Verlängerungswort oder Füllwort) wird in der Kryptologie, speziell in Zusammenhang mit der im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht zur Verschlüsselung ihres Nachrichtenverkehrs verwendeten Rotor-Chiffriermaschine Enigma, ein möglichst zufällig zu wählendes Wort bezeichnet, das am Anfang oder Ende des Klartextes eines Funkspruchs eingefügt wird. Dadurch sollte die gegnerische Kryptanalyse erschwert und die Entzifferung des Geheimtextes verhindert werden.

Anwendung

Laut damals geheimer Dienstvorschrift Der Schlüssel M – Verfahren M Allgemein diente diese Maßnahme in erster Linie dazu, Funksprüche auf diese Weise „auf unterschiedliche Länge“ zu bringen (mit Schlüssel M war die Enigma-M4 gemeint). Oft mussten nämlich inhaltsgleiche Klartexte unterschiedlichen Empfängern verschlüsselt mitgeteilt werden. Dazu wurden sie entsprechend den diversen Schlüsselnetzen mit unterschiedlichen Schlüsseln verschlüsselt, was unterschiedliche Geheimtexte mit jedoch gleicher Textlänge ergibt. Fallen nun dem Gegner nahezu gleichzeitig mehrere unterschiedliche, aber gleich lange Geheimtexte auf, eventuell noch vom selben Absender, so liegt für ihn die Vermutung einer „Geheimtext-Geheimtext-Kompromittierung“ nahe. Die britischen Codebreakers im englischen Bletchley Park (B.P.) kannten und schätzten diesen Fall und nannten ihn einen Kiss (englisch für: „Kuss“). Solch ein Kiss galt als idealer Einstieg zum Brechen des Funkspruchs, noch deutlich besser als ein „Crib“, also eine vermutete Textpassage.

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