Timothy Ray Brown
US-amerikanischer Übersetzer (1966–2020)
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Wichtige Erkenntnisse
- Timothy Ray Brown (* 11.
- September 2020 in Palm Springs, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Übersetzer.
- Im Juli 2012 gründete er die Stiftung cure for AIDS (Timothy Ray Brown Foundation) mit dem erklärten Ziel, eine Heilung für AIDS zu finden.
- Er emigrierte nach Europa und lebte zunächst in Barcelona.
- Dann zog er nach Berlin und erlernte dort die deutsche Sprache.
Timothy Ray Brown (* 11. März 1966 in Seattle, Washington; † 29. September 2020 in Palm Springs, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Übersetzer. Er wurde unter dem Namen The Berlin Patient (übersetzt: Der Berliner Patient) als erster Mensch bekannt, der vom Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) geheilt wurde. Im Juli 2012 gründete er die Stiftung cure for AIDS (Timothy Ray Brown Foundation) mit dem erklärten Ziel, eine Heilung für AIDS zu finden.
Leben
Brown wuchs in Seattle auf und outete sich 1984 als homosexuell. Er emigrierte nach Europa und lebte zunächst in Barcelona. 1989 lebte Brown wieder in Seattle, wo er sich für eine kurze Zeit bei Act Up engagierte. Dann zog er nach Berlin und erlernte dort die deutsche Sprache.
2011 kehrte Brown in die Vereinigten Staaten zurück und lebte bis 2015 in San Francisco. Auf einer Veranstaltung der American Foundation for AIDS Research (amfAR) hielt er einen Vortrag zum Thema „Heilung – Noch immer ein Schimpfwort?“.
Zuletzt lebte er in einem Hospiz an seinem letzten Wohnort Palm Springs, wo er am 29. September 2020 an Leukämie starb.
HIV-Infektion, Leukämie und Heilung
1995 wurde er in Berlin positiv auf HIV getestet. Elf Jahre lang erhielt Brown eine hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART).
2006 wurde bei ihm eine akute myeloische Leukämie (AML) festgestellt. Im Charité-Campus Benjamin Franklin (CBF) in Berlin-Lichterfelde setzte der Hämatologe Gero Hütter zunächst eine Chemotherapie an. Als sie nicht den gewünschten Erfolg brachte, setzte er im Februar 2007 auf eine allogene Stammzelltransplantation. Er verwendete dazu Knochenmark mit einem veränderten CCR5-Gen, der Mutation CCR5Δ32. Anschließend war das HI-Virus bei Brown nicht mehr nachweisbar.
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