Thomas Young
englischer Augenarzt und Physiker (1773-1829)
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Wichtige Erkenntnisse
- Thomas Young (* 13.
- Mai 1829 in London) war ein englischer Mediziner.
- Als Naturforscher interessierte er sich auch für die Botanik und beschrieb einige Pflanzen, ist aber vor allem als Physiker und Begründer der Wellenoptik bekannt.
- Sein botanisches Autorenkürzel lautet „ Young “.
- Er war ein sehr vielseitiger Mensch, der schon als Knabe mehrere Sprachen beherrschte.
Thomas Young (* 13. Juni 1773 in Milverton, Somersetshire; † 10. Mai 1829 in London) war ein englischer Mediziner. Er war als Augenarzt und Physiker tätig. Als Naturforscher interessierte er sich auch für die Botanik und beschrieb einige Pflanzen, ist aber vor allem als Physiker und Begründer der Wellenoptik bekannt. Im Jahr 1800 beschrieb Young den Astigmatismus. Sein botanisches Autorenkürzel lautet „Young“.
Leben und Wirken
Young entstammte einer Familie von Quäkern. Er war ein sehr vielseitiger Mensch, der schon als Knabe mehrere Sprachen beherrschte. Er studierte zunächst Medizin und promovierte 1796 in Göttingen. Schon 1794 wurde er Fellow der Royal Society, London, für seine Arbeiten zur Nahakkommodation des Auges, womit er zur Erklärung des Akkommodationsvorganges beitrug. Zudem wies er auch den Astigmatismus nach. Von 1801 bis 1804 war er Professor für Physik der Royal Institution, zuletzt Sekretär des Board of Longitude. Young konnte als erster nachweisen, dass die Wellentheorie des Lichts manche Phänomene erklären konnte, die nicht mit der Korpuskeltheorie Isaac Newtons, die Licht als Teilchenstrom ansah, in Einklang zu bringen waren, z. B. die Newtonschen Ringe. In einem Vortrag von 1801 (gedruckt 1802) schlug er als erster die sogenannte Dreifarbentheorie des Sehens vor, die Hermann von Helmholtz zu der heute Young-Helmholtz-Theorie genannten Theorie weiterentwickelte.
Young maß als erster die Wellenlängen des Lichts und nutzte die Interferenz in seinen Experimenten. Er gab François Arago den Anstoß, Lichtstrahlen als transversale Wellen zu behandeln. Eines seiner Experimente zur Wellennatur des Lichtes und zur Interferenz war das Doppelspaltexperiment, welches später auch in der Quantenmechanik eine wichtige Rolle spielt.
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