Solitude
Stadtteil von Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Stuttgarter Stadtteil Solitude [ ˈsɔlityːd ] gehört zum Stadtbezirk Stuttgart-West.
- Seinen Namen bekam er durch das gleichnamige Schloss Solitude.
- Einwohner dieser beiden Stadtteile werden in der Statistik dem Stadtteil Kräherwald zugerechnet.
- Das zugehörige Jagdrevier im Leonberger Forst wurde damals erweitert und mit Pavillons sowie geraden Wegen versehen, die auch als Schussfeld vorgesehen waren.
- In der kurzen Zeit, die der Herzog auf dem Schloss verbrachte, feierte er mit dem Adel aus ganz Europa Feste und veranstaltete Großjagden.
Der Stuttgarter Stadtteil Solitude [ˈsɔlityːd] gehört zum Stadtbezirk Stuttgart-West. Er grenzt an den Stadtteil Wildpark, die Stadtbezirke Weilimdorf und Botnang, sowie an die Stadt Gerlingen. Seinen Namen bekam er durch das gleichnamige Schloss Solitude. Dieses liegt an der südwestlichen Grenze des Stadtteils Solitude, der wie der südlich angrenzende Stadtteil Wildpark überwiegend aus Wald besteht. Einwohner dieser beiden Stadtteile werden in der Statistik dem Stadtteil Kräherwald zugerechnet.
Geschichte
Im Jahr 1763 ließ Herzog Carl Eugen von Württemberg sein Jagdschloss Solitude errichten. Das zugehörige Jagdrevier im Leonberger Forst wurde damals erweitert und mit Pavillons sowie geraden Wegen versehen, die auch als Schussfeld vorgesehen waren. Die Bauern aus den umliegenden Gemeinden, vor allem die Weilimdorfer und Gerlinger, mussten für ihren Herzog Frondienste leisten, um den Bau des Schlosses zu ermöglichen. In der kurzen Zeit, die der Herzog auf dem Schloss verbrachte, feierte er mit dem Adel aus ganz Europa Feste und veranstaltete Großjagden. Bis 1775 Carl Eugen das Interesse an seiner Sommerresidenz verloren hatte, und diese nach Hohenheim auf den Fildern verlegte, blieb die Solitude auch das Domizil der seit 1770 hier ansässigen Karlsschule (die erst 1781 als Hohe Karlsschule in Stuttgart zur Universität erhoben wurde) und der Wohnort ihrer Studenten und Dozenten. Auch Friedrich von Schiller verbrachte einige Zeit als Student (Eleve) auf der Solitude. Sein Vater, Johann Caspar Schiller, wurde 1775 Leiter der herzoglichen Hofgärten auf Schloss Solitude. Später wurde das Gelände weniger genutzt, und die Gärten verfielen. Die Eberhardskirche wurde abgetragen und an ihrem heutigen Standort an der Königstraße in Stuttgart wieder aufgebaut.
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