Soldiers of Odin
international tätige rechtsextreme Gruppierung
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Wichtige Erkenntnisse
- Als Soldiers of Odin („Soldaten Odins“, abgekürzt SOO) bezeichnen sich rechtsextreme Gruppen, die als angebliche „Bürgerwehren“ gegen Asylbewerber, Flüchtlinge und Einwanderer auftreten.
- Sie entstanden ab Oktober 2015 zuerst in Finnland.
- Sie werden meist als migrationsfeindliche Vigilanten eingestuft, die Selbstjustiz üben und fördern.
- Während der Flüchtlingskrise in Europa ab 2015 kamen damals über die finnische Nachbarstadt Tornio viele Asylsuchende nach Kemi.
- Sie erhob den Anspruch, die angeblich überforderte Polizei mit Straßenpatrouillen gegen Übergriffe von Asylbewerbern, vor allem auf weiße finnische Frauen, zu unterstützen.
Als Soldiers of Odin („Soldaten Odins“, abgekürzt SOO) bezeichnen sich rechtsextreme Gruppen, die als angebliche „Bürgerwehren“ gegen Asylbewerber, Flüchtlinge und Einwanderer auftreten. Sie lehnen Migration und den Islam ab. Sie entstanden ab Oktober 2015 zuerst in Finnland. Gleichnamige Gruppen entstanden seitdem in Norwegen, Schweden, Estland, Belgien, Frankreich, Deutschland, Tschechien, Malta, Nordirland, Australien, Neuseeland, Kanada und den USA. Sie werden meist als migrationsfeindliche Vigilanten eingestuft, die Selbstjustiz üben und fördern.
Finnland
Der mehrfach vorbestrafte Neonazi Mika Ranta, der enge Kontakte zur Nordischen Widerstandsbewegung hat, gründete eine SOO-Gruppe im Oktober 2015 in der finnischen Grenzstadt Kemi. Während der Flüchtlingskrise in Europa ab 2015 kamen damals über die finnische Nachbarstadt Tornio viele Asylsuchende nach Kemi. Die SOO nannte sich „patriotische Organisation, die für ein weißes Finnland kämpft“, und erklärte, die Straßenpatrouillen sollten „islamistische Eindringlinge“ abschrecken, die „Unsicherheit verursachen und Verbrechen vermehren“. Sie erhob den Anspruch, die angeblich überforderte Polizei mit Straßenpatrouillen gegen Übergriffe von Asylbewerbern, vor allem auf weiße finnische Frauen, zu unterstützen. Rasch entstanden weitere SOO-Gruppen in Finnland, die auf mehrere hundert Mitglieder anwuchsen. Sie bildeten dann Ableger in anderen Staaten Skandinaviens.
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