Slobodan Praljak
kroatischer Politiker und Militär
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Wichtige Erkenntnisse
- Slobodan Praljak (* 2.
- November 2017 in Den Haag, Niederlande) war ein kroatischer Regisseur sowie General der Kroatischen Armee und des Kroatischen Verteidigungsrates (HVO) während der Jugoslawienkriege.
- 2004 stellte er sich dem Gericht und wurde 2013 und 2017 als Kriegsverbrecher in erster und zweiter Instanz zu 20 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
- Leben Bis zum Kriegsausbruch Praljak besuchte die Universität Zagreb und schloss zwischen 1970 und 1972 Studiengänge in Elektrotechnik, Philosophie und Theaterwissenschaft ab.
- Bis in die 1980er-Jahre hatte er Lehrtätigkeiten inne, war als Regisseur und Theaterintendant an verschiedenen Häusern tätig und führte bei Fernsehserien und einem Dokumentarfilm Regie.
Slobodan Praljak (* 2. Januar 1945 in Čapljina, heute Bosnien und Herzegowina; † 29. November 2017 in Den Haag, Niederlande) war ein kroatischer Regisseur sowie General der Kroatischen Armee und des Kroatischen Verteidigungsrates (HVO) während der Jugoslawienkriege. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) legte ihm die Beteiligung an mehreren Kriegsverbrechen während seiner Zeit als General des HVO im Bosnienkrieg zur Last. 2004 stellte er sich dem Gericht und wurde 2013 und 2017 als Kriegsverbrecher in erster und zweiter Instanz zu 20 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Obwohl er aufgrund der bereits in Haft verbrachten Zeit bald freigekommen wäre, entging er der Strafe durch öffentlichen Suizid im Gerichtssaal.
Leben
Bis zum Kriegsausbruch
Praljak besuchte die Universität Zagreb und schloss zwischen 1970 und 1972 Studiengänge in Elektrotechnik, Philosophie und Theaterwissenschaft ab. Um sein Studium zu finanzieren, arbeitete er auf Baustellen in Deutschland.
Bis in die 1980er-Jahre hatte er Lehrtätigkeiten inne, war als Regisseur und Theaterintendant an verschiedenen Häusern tätig und führte bei Fernsehserien und einem Dokumentarfilm Regie. Bei dem Spielfilm Povratak Katarine Kožul (1989) führte er Regie und schrieb gemeinsam mit Abdulah Sidran das Drehbuch.
In seinem letzten Dokumentarfilm Sandžak – Novi Pazar (1991) sprach er unter anderem mit Rasim Ljajić, dem damaligen Generalsekretär der sozialdemokratischen SDA Sandžak, über die Situation der Bosniaken in der Region.
Kroatien- und Bosnienkrieg
Bei Ausbruch des Kroatienkrieges schloss er sich 1991 der kroatischen Armee (HV) an. Ab 1992 nahm er dort mehrere Funktionen wahr:
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