Simone Veil
französische Politikerin und Präsidentin des Europäischen Parlaments
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Wichtige Erkenntnisse
- Simone Veil [ si.
- Juli 1927 in Nizza als Simone Annie Liline Jacob ; gest.
- Besonders bekannt wurde sie wegen der von ihr erreichten Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Frankreich sowie als profilierte Europapolitkerin.
- Von 1974 bis 1979 war sie französische Gesundheitsministerin.
- Von 1979 bis 1993 war sie Mitglied des Europäischen Parlaments und von 1979 bis 1982 dessen Präsidentin.
Simone Veil [si.mɔn vɛj] (geboren am 13. Juli 1927 in Nizza als Simone Annie Liline Jacob; gest. am 30. Juni 2017 in Paris) war eine französische Holocaust-Überlebende, Juristin und Politikerin. Besonders bekannt wurde sie wegen der von ihr erreichten Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Frankreich sowie als profilierte Europapolitkerin. Sie lebte zeitweise auch in Deutschland.
Von 1974 bis 1979 war sie französische Gesundheitsministerin. 1975 brachte sie das Gesetz zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs zur Abstimmung, das deshalb als Loi Veil bekannt ist. Von 1979 bis 1993 war sie Mitglied des Europäischen Parlaments und von 1979 bis 1982 dessen Präsidentin. Von 1993 bis 1995 war sie Frankreichs Sozialministerin. Von 1998 bis 2007 war Veil Mitglied des Verfassungsrats. Ab dem 20. November 2008 war sie Mitglied der Académie française.
Nach ihrem Tod in Paris wurden sie und ihr Mann in der nationalen Gedenkstätte Panthéon nach einem Staatsakt bestattet.
Leben
Jugend und Shoah
Simone Veil war die Tochter des Architekten André Jacob (1891–1944), der im Ersten Weltkrieg mehrere Jahre in Kriegsgefangenschaft im Deutschen Reich verbracht hatte. Die Mutter Yvonne Steinmetz (1901–1945) gab ihr Chemiestudium auf Bitten Andrés auf, um sich der Familie zu widmen. Beide Eltern waren jüdischer Herkunft und stolz auf die Kultur des Judentums. Die Familie war republikanisch-patriotisch eingestellt.
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