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Serra Pelada

Serra Pelada

Mittelgebirge und Tagebau in Brasilien

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2026-01-27Spitze: 202026-02-25
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Wichtige Erkenntnisse

  • Die Serra Pelada ist ein brasilianisches Dorf, Bezirk der Gemeinde von Curionópolis, im Südosten von Pará.
  • Geschichte 1976 wurde die Region erstmals mineralogisch untersucht und durch den Journalisten Ricardo Kotscho bekannt gemacht.
  • 000 bis zu einer halben Million Goldgräbern ( portugiesisch garimpeiros ) auslöste.
  • In den tropischen Regenwald wurde mit einfachen Mitteln wie Schaufeln und Spitzhacken ein 120 Meter tiefes und 300 Meter breites Loch gegraben und das Gold im Tagebau ausgebeutet.
  • Jahrhunderts nach dem Klondike-Goldrausch in Alaska.

Die Serra Pelada ist ein brasilianisches Dorf, Bezirk der Gemeinde von Curionópolis, im Südosten von Pará.

Das Dorf liegt in der Nähe einer Bergkette, ein bis 700 m hohes Mittelgebirge, in der Carajas-Region zwischen den Ortschaften Curionópolis und Parauapebas, etwa 40 Kilometer südwestlich von Marabá im brasilianischen Bundesstaat Pará.

Geschichte

1976 wurde die Region erstmals mineralogisch untersucht und durch den Journalisten Ricardo Kotscho bekannt gemacht. In den Jahren 1978/1979 fand man größere Goldmengen, die in den 1980er Jahren eine Invasion von 80.000 bis zu einer halben Million Goldgräbern (portugiesisch garimpeiros) auslöste. Vor allem landlose Bauern aus den armen nordöstlichen Bundesstaaten Brasiliens und Glücksritter fielen in der Serra Pelada ein und bildeten unkontrollierte Hüttensiedlungen. In den tropischen Regenwald wurde mit einfachen Mitteln wie Schaufeln und Spitzhacken ein 120 Meter tiefes und 300 Meter breites Loch gegraben und das Gold im Tagebau ausgebeutet. Der dadurch ausgelöste Goldrausch war der größte Lateinamerikas und einer der größten des 20. Jahrhunderts nach dem Klondike-Goldrausch in Alaska.

Der Tagebau galt hinsichtlich der Arbeiterzahl als einer der größten der Welt und lockte neben den Minenarbeitern auch Glücksritter, Abenteurer und Kriminelle an. Für viele blieb auch nur der Aufenthalt auf der cata, der Parzelle, wo gearbeitet und sogar die Notdurft verrichtet wurde.

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