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Sergio Marchionne

Sergio Marchionne

italienisch-kanadischer Manager

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Warum das gerade im Trend liegt

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2026-01-28Spitze: 452026-02-26
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Wichtige Erkenntnisse

  • Sergio Marchionne (* 17.
  • Juli 2018 in Zürich) war ein italienisch-kanadischer Manager.
  • Dort studierte er Philosophie an der University of Toronto, Betriebswirtschaftslehre an der University of Windsor sowie Rechtswissenschaften an der Osgoode Hall Law School der York University in Toronto.
  • Seine berufliche Laufbahn begann 1983 als Wirtschaftsprüfer und Spezialist für Steuerfragen bei der Revisionsfirma Deloitte & Touche in Kanada.
  • 1992 kehrte er zur Lawson Mardon Group zurück und wurde Chief Financial Officer.

Sergio Marchionne (* 17. Juni 1952 in Chieti; † 25. Juli 2018 in Zürich) war ein italienisch-kanadischer Manager.

Leben

Sergio Marchionne wanderte im Alter von 14 Jahren mit seiner Familie ins kanadische Toronto aus. Dort studierte er Philosophie an der University of Toronto, Betriebswirtschaftslehre an der University of Windsor sowie Rechtswissenschaften an der Osgoode Hall Law School der York University in Toronto. Marchionne war Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer.

Seine berufliche Laufbahn begann 1983 als Wirtschaftsprüfer und Spezialist für Steuerfragen bei der Revisionsfirma Deloitte & Touche in Kanada. In den darauf folgenden Jahren übernahm er verschiedene Führungspositionen beim Verpackungsunternehmen Lawson Mardon Group, bei Glenex Industries und bei Acklands Ltd. 1992 kehrte er zur Lawson Mardon Group zurück und wurde Chief Financial Officer.

Nachdem das Unternehmen 1994 von der Alusuisse Lonza (Algroup) übernommen worden war, hielt Marchionne verschiedene Positionen inne und wurde 1997 CEO von Alusuisse. Nach der Zusammenlegung von Alusuisse und Alcan war er als CEO und Chairman der abgespalteten Lonza Group Ltd. tätig.

Als Marchionne 2002 zum CEO der Société Générale de Surveillance (SGS) in Genf berufen wurde, sanierte er das angeschlagene Unternehmen. 2006 übernahm er das Präsidium des Verwaltungsrates von SGS.

Ab 2003 war Marchionne Mitglied des Aufsichtsrates, seit Juni 2004 CEO der Fiat S.p.A. und CEO von Fiat Group Automobiles, Fiats größter Industrietochter. Innerhalb des Fiat-Konzerns führte er zahlreiche Sanierungsmaßnahmen wie Bürokratieabbau, Prozessbeschleunigung und Marktausrichtung ein. Er lancierte neue Modelle und rettete das finanziell stark angeschlagene Unternehmen vor dem Untergang. Von April 2007 bis April 2010 war Marchionne als nebenamtlicher Vizepräsident auch Verwaltungsrat der UBS.

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