Secessio plebis
Kampfmittel der Plebejer in den Römischen Ständekämpfen
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Wichtige Erkenntnisse
- Die secessio plebis (lat.
- Mythos und Geschichte Die Plebejer sollen mehrmals die Stadt verlassen und damit das wirtschaftliche Leben Roms lahmgelegt haben, um ihren politischen und sozialen Forderungen Nachdruck zu verleihen.
- statt: Die Plebejer sollen auf den Mons Sacer gezogen sein, um so die Einrichtung des Amts der Volkstribunen durchzusetzen, was gelang.
- Die Glieder weigerten sich, ihm weiterhin Nahrung zuzuführen.
- Ebenso würden auch der von den Patriziern beherrschte Senat und die Plebejer einander brauchen.
Die secessio plebis (lat. für Ausmarsch des einfachen Volkes) war ein Kampfmittel der Plebejer in den römischen Ständekämpfen.
Mythos und Geschichte
Die Plebejer sollen mehrmals die Stadt verlassen und damit das wirtschaftliche Leben Roms lahmgelegt haben, um ihren politischen und sozialen Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Die erste secessio plebis fand angeblich 494 v. Chr. statt: Die Plebejer sollen auf den Mons Sacer gezogen sein, um so die Einrichtung des Amts der Volkstribunen durchzusetzen, was gelang. Auch das Amt der Ädilen soll damals eingerichtet worden sein. Einer von Titus Livius überlieferten Sage nach bewog sie der ehemalige Konsul Agrippa Menenius Lanatus zur Rückkehr, indem er ihnen die Fabel vom Magen und den Gliedern erzählte: Einst kam es zum Streit zwischen den Gliedern des menschlichen Körpers und dem Magen, weil die Glieder alle Arbeiten verrichteten, während der Magen dem Müßiggang frönte. Die Glieder weigerten sich, ihm weiterhin Nahrung zuzuführen. Weil sie jedoch selbst entkräftet wurden, erkannten sie, dass der Magen doch eine wichtige Aufgabe erfülle, indem er die Glieder versorgt. Ebenso würden auch der von den Patriziern beherrschte Senat und die Plebejer einander brauchen.
Die zweite secessio plebis, diesmal auf den Aventin, soll sich im Jahr 450 oder 449 v. Chr. ereignet haben und hatte die Annahme des Zwölftafelgesetzes, die Abschaffung des Decemvirats und die Wiederherstellung des Volkstribunats zum Erfolg.
Eine mögliche weitere secessio plebis könnte 445 v. Chr. mit dem Resultat der Annahme der lex Canuleia, die fortan Ehen zwischen Patriziern und Plebejern zuließ, auf das Ianiculum geführt haben. Sie wird jedoch nur von Florus angedeutet und von der Mehrzahl der Historiker als unhistorisch angesehen.
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