Sebastiano Tusa
italienischer Archäologe
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Wichtige Erkenntnisse
- Sebastiano Tusa (geboren 2.
- März 2019 in Bishoftu, Äthiopien) war ein italienischer Archäologe und Kulturpolitiker.
- Er studierte Literatur und Paläontologie an der Universität Rom.
- Im April 2018 ersetzte er Vittorio Sgarbi als Assessore ai Beni Culturali della Regione Siciliana (Kulturminister der Region).
- Er lehnte dafür den Ruf auf einen Lehrstuhl der Universität Cagliari ab.
Sebastiano Tusa (geboren 2. August 1952 in Palermo; gestorben 10. März 2019 in Bishoftu, Äthiopien) war ein italienischer Archäologe und Kulturpolitiker.
Leben
Sebastiano Tusa war ein Sohn des Archäologen Vincenzo Tusa. Er studierte Literatur und Paläontologie an der Universität Rom. Ab 1993 arbeitete er als Beamter in der Regionalverwaltung Siziliens und war verantwortlich für die öffentlichen Altertümer in der Provinz Trapani und ab 2004 für die Meeresarchäologie der Provinz. Im April 2018 ersetzte er Vittorio Sgarbi als Assessore ai Beni Culturali della Regione Siciliana (Kulturminister der Region).
Ab ihrer Gründung im Jahr 2004 leitete Tusa die Soprintendenza del Mare und baute diese Denkmalschutzbehörde der Region Sizilien für die Erforschung, den Schutz und das Management des kulturellen Erbes unter Wasser auf. Er lehnte dafür den Ruf auf einen Lehrstuhl der Universität Cagliari ab. In Zusammenarbeit u. a. mit ausgewählten Sporttauchvereinen gelang es der Behörde seither, 27 archäologische Unterwasserparks auszuweisen. Damit gelang es, die wilde Wracktaucherei und den Antikenraub einzudämmen sowie einen Beitrag für die UNESCO-Konvention zum Schutz des kulturellen Erbes unter Wasser zu leisten.
Tusa betrieb Feldforschung und nahm Lehraufträge als Dozent für Paläoethnologie an der Universität Palermo mit Sitz in der Universitätsschule für Archäologische Kulturgüter von Agrigent (1992/1994), für Meeresarchäologie mit Sitz in Trapani wahr, außerdem in Paläontologie an der Università degli Studi Suor Orsola Benincasa in Neapel und an der Universität Bologna. 2015/16 und noch einmal im Sommersemester 2017 war er Gastprofessor an der Universität Marburg.
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