Schwarzer Block
Demonstrationstaktik von Gruppierungen
Warum das gerade im Trend liegt
Interest in “Schwarzer Block” spiked on Wikipedia on 2026-02-26.
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Schwarze Block (auch Black Block bzw.
- Durch die einheitliche Kleidung soll laut bayerischem Verfassungsschutz die Zuordnung von Gewalttaten zu Einzelpersonen erschwert werden, die Täter wollen sich dadurch der Strafverfolgung entziehen.
- Dem bayrischen Verfassungsschutz zufolge zeichnen sich die Teilnehmer eines schwarzen Blocks durch Gewaltbereitschaft aus.
- Dieselbe Taktik wird auch von rechtsextremen Gruppen – den Autonomen Nationalisten – angewendet.
- Die Randalierenden in Zürich zeigten dabei ein für die Forschenden überraschend ausgeprägtes politisches Interesse und zeigten ein breites Spektrum ihrer politischen Einordnung von rechts über liberal bis links und ein schwer einzuschätzender migrantischer Hintergrund.
Der Schwarze Block (auch Black Block bzw. Black Bloc) ist eine Demonstrationstaktik von Gruppierungen, die nach außen hin aufgrund von Verhalten und meist schwarzer Kleidung und Vermummung homogen wirken. Durch die einheitliche Kleidung soll laut bayerischem Verfassungsschutz die Zuordnung von Gewalttaten zu Einzelpersonen erschwert werden, die Täter wollen sich dadurch der Strafverfolgung entziehen. Nach anderen Quellen soll die einheitliche Kleidung die Identifikation durch politische Gegner oder Arbeitgeber behindern. Dem bayrischen Verfassungsschutz zufolge zeichnen sich die Teilnehmer eines schwarzen Blocks durch Gewaltbereitschaft aus.
Er ist keine feste Organisation und setzt sich meist aus Gruppen und Einzelpersonen des linken, autonomen und linksextremen Spektrums zusammen. Dieselbe Taktik wird auch von rechtsextremen Gruppen – den Autonomen Nationalisten – angewendet. Die Universität Zürich hat im 2004 von Teilnehmenden 35 Fragebögen ausfüllen und 13 Interviews führen lassen. Die Randalierenden in Zürich zeigten dabei ein für die Forschenden überraschend ausgeprägtes politisches Interesse und zeigten ein breites Spektrum ihrer politischen Einordnung von rechts über liberal bis links und ein schwer einzuschätzender migrantischer Hintergrund.
Begriffsgeschichte
Der Begriff geht auf Ermittlungen der Bundesanwaltschaft zu dem Straftatbestand des § 129a StGB gegen mehr als 50 Personen aus Frankfurt am Main wegen „Mitgliedschaft in der terroristischen Vereinigung Schwarzer Block“ im Jahre 1981 zurück. Er wurde von den Autonomen aufgegriffen und wird seitdem verstärkt in den Medien verwendet. Viele der Autonomen verwenden diesen Begriff aber vor allem selbstironisch, da sie seinen Gebrauch selbst für diffamierend halten.
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