Rote Flora
ehemaliges Theater in Hamburg, heute besetztes Autonomes Zentrum
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Rote Flora ist ein Autonomes Zentrum im seit November 1989 besetzten Restgebäude des ehemaligen Flora-Theaters am Schulterblatt 71 im Schanzenviertel des Hamburger Stadtteils Sternschanze.
- Geschichte des Floratheaters Vorläufer Während der Franzosenzeit 1806 bis 1814 waren sämtliche 26 in dieser Gegend stehenden Gebäude von napoleonischen Truppen zur besseren Verteidigung der Sternschanze niedergebrannt worden.
- Es war mit einer einfachen, unüberdachten Holzbühne ausgestattet.
- Pauli-Vorstadt unter Hamburger Verwaltung stand.
- 1855 kaufte der Gastronom H.
Die Rote Flora ist ein Autonomes Zentrum im seit November 1989 besetzten Restgebäude des ehemaligen Flora-Theaters am Schulterblatt 71 im Schanzenviertel des Hamburger Stadtteils Sternschanze. Es gilt wie die besetzten Gebäude der Hafenstraße als symbolträchtiger Ort der Autonomen-Szene Hamburgs sowie als Ausgangspunkt überregionaler sozialer, kultureller und politisch motivierter Aktivitäten der Radikalen Linken.
Geschichte des Floratheaters
Vorläufer
Während der Franzosenzeit 1806 bis 1814 waren sämtliche 26 in dieser Gegend stehenden Gebäude von napoleonischen Truppen zur besseren Verteidigung der Sternschanze niedergebrannt worden.
Im Jahr 1835 eröffnete ein Sommertheater mit Ausflugsgarten auf der Altonaer Seite des Schulterblatts. Es war mit einer einfachen, unüberdachten Holzbühne ausgestattet. Altona unterstand zu der Zeit dem dänischen König; auf der gegenüberliegenden Straßenseite begannen das Gebiet des Rosenhofes, des Dorfes Eimsbüttel und des Hamburger Bergs, der ab 1833 als St. Pauli-Vorstadt unter Hamburger Verwaltung stand. Das Schulterblatt war zu jener Zeit eine relativ spärlich bebaute Landstraße in Richtung Pinneberg.
1855 kaufte der Gastronom H.F.P. Schmidt das Gelände, ließ eine neue Bühne und einen Fachwerkrundbau errichten und im Garten einen Teich, Schaukeln, Tierkäfige und Karussells anlegen. Es eröffnete 1859 als Schmidt’s Tivoli und soll zu diesem Anlass 4000 Besucher gehabt haben. Das Programm bot Possen, Lustspiele und Opern. Ein Besitzerwechsel brachte 1869 die Neugestaltung und Umbenennung in Damm’s Tivoli mit sich. Nun wurden „Brillantfeuerwerke und italienische Nächte“ geboten. In den 1880er-Jahren wurde der Fachwerkbau abgerissen.
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