Rolf Erb
Schweizer Unternehmer
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Wichtige Erkenntnisse
- Rolf Peter Erb (* 2.
- April 2017 in Salenstein) war ein Schweizer Unternehmer, der die Erb-Gruppe in ihren letzten Jahren leitete.
- Leben In den 1920er-Jahren begründete Erbs Grossvater Hugo Erb senior (1894–1952) eine Autoreparaturwerkstätte in Winterthur Töss.
- Heinz, starb im Alter von dreiundzwanzig Jahren bei einem Autounfall in Deutschland.
- Bis zum Jahre 2003 gehörten der Familie Erb weltweit über achtzig Firmen, die mit 5000 Angestellten einen Umsatz von 4,5 Milliarden Franken erwirtschafteten.
Rolf Peter Erb (* 2. September 1951 in Winterthur; heimatberechtigt ebenda; † 8. April 2017 in Salenstein) war ein Schweizer Unternehmer, der die Erb-Gruppe in ihren letzten Jahren leitete. Er wurde 2015 wegen gewerbsmässigen Betrugs verurteilt.
Leben
In den 1920er-Jahren begründete Erbs Grossvater Hugo Erb senior (1894–1952) eine Autoreparaturwerkstätte in Winterthur Töss. Rolf Erb wuchs in Seuzach mit seinen Brüdern Heinz und Christian auf. Heinz, starb im Alter von dreiundzwanzig Jahren bei einem Autounfall in Deutschland. Christian, 13-facher Schweizer Meister im Diskuswurf und Kugelstossen und aktiver Rekordhalter im Diskuswurf mit 64,04 m erlitt 1994 einen Autounfall und ist seitdem im Rollstuhl. Bis zum Jahre 2003 gehörten der Familie Erb weltweit über achtzig Firmen, die mit 5000 Angestellten einen Umsatz von 4,5 Milliarden Franken erwirtschafteten.
Als Hugo Erb junior (1918–2003), Rolf Erbs Vater, 2003 im Alter von 85 Jahren an Krebs starb, mussten Teile der Erb-Gruppe Konkurs anmelden. Sie besass am Ende einen grossen Anteil der auf Ost-Immobilien spezialisierten Kölner CBB Holding AG. Diese erwarb Erb teilweise ursprünglich vom Zürcher Finanzunternehmen EBC unter anderem durch eine Patronatserklärung gegenüber der KPMG. Mit einer Forderungshöhe von 2,4 Milliarden Franken ist der Erb-Zusammenbruch der zweitgrösste Konkurs in der Schweiz nach der Pleite der Swissair im Jahr 2002. Der Vorwurf von Sanierer Hans Ziegler, die Erb-Brüder hätten 400 Mio. Franken unterschlagen, konnte nie nachgewiesen werden und wurde von der Staatsanwaltschaft Zürich als Anklagepunkt ad acta gelegt.
Erb wohnte im Schloss Eugensberg im Kanton Thurgau, das er nach dem finanziellen Niedergang der Erb-Gruppe und nach dem Tod seines Vaters seinen damals zehn Monate alten Zwillingen überschrieb. Rolf Erb wurde am 8. April 2017 an seinem Wohnsitz von seiner Familie tot aufgefunden. Er starb an einer Herzerkrankung.
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