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Robert Liston

Robert Liston

britischer Chirurg

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2026-01-28Spitze: 1582026-02-26
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Wichtige Erkenntnisse

  • Sir Robert Liston (* 28.
  • Dezember 1847 in London) war ein britischer Chirurg.
  • Robert Liston begann 1810 das Studium der Medizin, unter anderem bei dem Anatomen John Barclay (1758–1826), in Edinburgh, wo er bis 1814 als Prosektor arbeitete.
  • Am London Hospital hörte er Vorlesungen des Anatomen und Chirurgen John Abernethy.
  • 1818 wurde Liston Dozent für Anatomie und Chirurgie an der Edinburgh School of Medicine, 1827 Chirurg an der Königlichen Krankenanstalt (Royal Infirmary) und 1835 (bis zu seinem Tod 1847) Professor für klinische Chirurgie am University College London.

Sir Robert Liston (* 28. Oktober 1794 in Ecclesmachan, Linlithgow/West Lothian (Schottland); † 7. Dezember 1847 in London) war ein britischer Chirurg.

Leben

Sein Vater war Pfarrer in Ecclesmachan. Robert Liston begann 1810 das Studium der Medizin, unter anderem bei dem Anatomen John Barclay (1758–1826), in Edinburgh, wo er bis 1814 als Prosektor arbeitete. Anschließend war er als Chirurg an der Royal Infirmary tätig, wo er ebenfalls Sektionen durchführte. Am London Hospital hörte er Vorlesungen des Anatomen und Chirurgen John Abernethy.

Am 21. Oktober 1816 wurde er als Knight Grand Cross des Order of the Bath (GCB) geadelt.

1818 wurde Liston Dozent für Anatomie und Chirurgie an der Edinburgh School of Medicine, 1827 Chirurg an der Königlichen Krankenanstalt (Royal Infirmary) und 1835 (bis zu seinem Tod 1847) Professor für klinische Chirurgie am University College London.

Liston führte verschiedene Verbesserungen bei Amputationen und Wundverbänden ein. Das Listonsche Amputationsmesser ist nach ihm benannt.

Am 21. Dezember 1846 hatte er eine Oberschenkelamputation in London durchgeführt und dazu als einer der ersten Europäer die neu entwickelte Äthernarkose eingesetzt.

„Negativrekord“

Wegen einer unbelegten Anekdote im Buch Great Medical Disasters von Richard Gordon wird Liston ein Negativrekord von „300 Prozent Todesrate“ zugeschrieben: eine Operation, bei der der Patient nicht gerettet wurde und infolge deren noch zwei weitere Menschen starben.

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