Robert Badinter
französischer Jurist und Politiker
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Wichtige Erkenntnisse
- Robert Badinter (* 30.
- Februar 2024 ebendort) war ein französischer Politiker (Parti socialiste), Rechtswissenschaftler, Hochschullehrer, Rechtsanwalt und Autor.
- Leben Die Familie seiner Mutter Shiffra (genannt Charlotte) Rosenberg emigrierte in Folge der Pogrome im zaristischen Russland 1903 nach Frankreich.
- Er studierte ab 1920 an der Universität Nancy angewandte Wirtschaftswissenschaften und gründete nach seinem Studienabschluss einen Kürschnerei-Großhandel in Paris.
- Juni 1923 in Fontenay-sous-Bois und nahmen im Januar 1928 die französische Staatsbürgerschaft an.
Robert Badinter (* 30. März 1928 in Paris; † 9. Februar 2024 ebendort) war ein französischer Politiker (Parti socialiste), Rechtswissenschaftler, Hochschullehrer, Rechtsanwalt und Autor. Im Jahr seines Amtsantritts als Justizminister 1981 setzte er die Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich durch.
Leben
Die Familie seiner Mutter Shiffra (genannt Charlotte) Rosenberg emigrierte in Folge der Pogrome im zaristischen Russland 1903 nach Frankreich. Sein Vater Samuel, genannt Simon, wurde 1895 in Bessarabien geboren und wanderte 1919 nach Frankreich aus. Er studierte ab 1920 an der Universität Nancy angewandte Wirtschaftswissenschaften und gründete nach seinem Studienabschluss einen Kürschnerei-Großhandel in Paris. Charlotte und Simon heirateten am 7. Juni 1923 in Fontenay-sous-Bois und nahmen im Januar 1928 die französische Staatsbürgerschaft an. Badinters Familie wohnte vor der deutschen Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg in Paris und floh dann zunächst nach Nantes, später nach Lyon. Am 9. Februar 1943 wurde Simon Badinter bei einer von Klaus Barbie angeordneten Razzia in Lyon festgenommen und später im Vernichtungslager Sobibor ermordet.
Robert Badinter, der selbst einer Verhaftung nur knapp entging, fand mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder bis zur Befreiung Frankreichs 1944 in dem Dorf Cognin bei Chambéry in Savoyen Unterschlupf. Dank gefälschter Ausweispapiere und der Verschwiegenheit der Dorfbewohner konnte er dort weiterhin das Gymnasium besuchen.
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