Risorgimento
Epoche der italienischen Geschichte nach den napoleonischen Kriegen bis zum Einheitsstaat
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Wichtige Erkenntnisse
- Als Risorgimento (italienisch „Wiedererstehung“) wird eine Epoche der italienischen Geschichte zwischen 1815 und 1870 bezeichnet.
- Historische Einordnung, Interessengruppen In der Forschung wird die Epoche des Risorgimento von einigen Historikern wie zum Beispiel Werner Daum auch weiter gefasst.
Als Risorgimento (italienisch „Wiedererstehung“) wird eine Epoche der italienischen Geschichte zwischen 1815 und 1870 bezeichnet. Ebenso versteht man darunter auch weltanschaulich sehr heterogene politische und soziale Bewegungen, die auf dem Wiener Kongress von 1814/15 die Vereinigung der damaligen jeweils eigenstaatlichen Fürstentümer und Regionen der Apenninhalbinsel in einem unabhängigen Nationalstaat Italien anstrebten. Dieser Staat wurde nach mehreren revolutionären Erhebungen und den Italienischen Unabhängigkeitskriegen mit der Ausrufung des Königreichs Italien als konstitutionelle Monarchie im Jahr 1861 durchgesetzt und 1870 mit der militärischen Einnahme des bis dahin noch verbliebenen Kirchenstaats (im Wesentlichen die Region Latium) und dessen Hauptstadt Rom durch italienische Truppen vorerst vollendet.
Historische Einordnung, Interessengruppen
In der Forschung wird die Epoche des Risorgimento von einigen Historikern wie zum Beispiel Werner Daum auch weiter gefasst. Diese setzen den Beginn der italienischen Einigungsbewegung bereits bei den von der Französischen Revolution von 1789 inspirierten republikanisch-jakobinischen Aufständen und kurzzeitigen Republik-Gründungen nach den ersten militärischen Erfolgen Napoleon Bonapartes in einigen italienischen Regionen ab 1796 an (vgl. Tochterrepublik). In entsprechend weiter gefassten geschichtlichen Auslegungen wird das Risorgimento erst 1915 – mit dem Eintritt Italiens in den Ersten Weltkrieg – oder 1919 nach dem Kriegsende und der Eingliederung der bis dahin noch zu Österreich-Ungarn gehörenden sogenannten Terre irredente (italienisch für „unerlöste Gebiete“) in Norditalien als abgeschlossen betrachtet.
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