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Primeiro Comando da Capital

brasilianisches Drogenkartell

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2026-01-27Spitze: 432026-02-25
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Wichtige Erkenntnisse

  • Das Primeiro Comando da Capital (kurz PCC, portugiesisch für Erstes Kommando der Hauptstadt ) ist eine brasilianische kriminelle Organisation, die aus São Paulo stammt und in Brasilien den organisierten Rauschgifthandel in weiten Teilen kontrolliert.
  • Zu seinen Abnehmern zählen die kalabrische Mafia, albanische, serbische und nordafrikanische Netzwerke.
  • Insbesondere die Oberschicht von São Paulo schottet sich ob der Bedrohung auf den Straßen der Stadt immer weiter von der Außenwelt ab.
  • Es peilt die Kontrolle über das Stadtgebiet von São Paulo an.
  • Nicht nur Banküberfälle, Blitzentführungen, Drogenkriminalität, Auftragsmorde, Straßenraub und Einbrüche gehören zum Repertoire des PCC.

Das Primeiro Comando da Capital (kurz PCC, portugiesisch für Erstes Kommando der Hauptstadt) ist eine brasilianische kriminelle Organisation, die aus São Paulo stammt und in Brasilien den organisierten Rauschgifthandel in weiten Teilen kontrolliert. Seit etlichen Jahren ist das PCC zudem im internationalen Kokainhandel tätig, vor allem nach Europa. Zu seinen Abnehmern zählen die kalabrische Mafia, albanische, serbische und nordafrikanische Netzwerke.

Die Megalopolis ist mit ihren krassen Gegensätzen von Arm und Reich, den immens ausgedehnten Elendsvierteln im Peripheriegebiet, den laxen Waffengesetzen Brasiliens und der mangelnden Kontrolle der staatlichen Organe ein ideales Betätigungsfeld für kriminelle Strukturen. Insbesondere die Oberschicht von São Paulo schottet sich ob der Bedrohung auf den Straßen der Stadt immer weiter von der Außenwelt ab.

Ziele und Aktivitäten

Das PCC ist nicht nur eine stadtumspannende Straßengang, sondern eine terroristische Vereinigung mit klaren politischen Zielen. Es peilt die Kontrolle über das Stadtgebiet von São Paulo an. Die Mitglieder rekrutieren sich hauptsächlich aus den Favelas der Stadt, in denen ungefähr 20 % der gesamten Bevölkerung São Paulos ohne jegliche soziale Unterstützung des Staates leben.

Nicht nur Banküberfälle, Blitzentführungen, Drogenkriminalität, Auftragsmorde, Straßenraub und Einbrüche gehören zum Repertoire des PCC. In der Vergangenheit, z. B. im Mai 2006, organisierte das PCC landesweit Gefängnisrevolten und zahlreiche Ausschreitungen in São Paulo, welche die Stadt tagelang in den Ausnahmezustand versetzten.

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