Philipp von Jolly
deutscher Physiker und Mathematiker
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Wichtige Erkenntnisse
- Johann Philipp Gustav von Jolly (* 26.
- Dezember 1884 in München) war ein deutscher Physiker und Mathematiker.
- Sein Bruder war Julius August Isaak Jolly, Professor für Jura in Heidelberg und ab 1861 badischer Politiker.
- Im Herbst 1830 beantwortete er die Preisfrage der philosophischen Fakultät mit seinem Aufsatz de Euleri meritis de functionibus circularibus (vgl.
- Er ergänzte den Lehrstoff durch Selbststudium.
Johann Philipp Gustav von Jolly (* 26. September 1809 in Mannheim; † 24. Dezember 1884 in München) war ein deutscher Physiker und Mathematiker.
Leben
Er wurde im Jahre 1809 als Sohn von Ludwig Jolly, Kaufmann und 1836–1849 Bürgermeister von Mannheim, und Marie Eleonore Jolly, geborene Alt (1786–1859), geboren. Sein Bruder war Julius August Isaak Jolly, Professor für Jura in Heidelberg und ab 1861 badischer Politiker.
Er studierte Mathematik, Physik und Technik 1829–1831 in Heidelberg und 1832–1833 in Wien, zum Schluss in Berlin. Im Herbst 1830 beantwortete er die Preisfrage der philosophischen Fakultät mit seinem Aufsatz de Euleri meritis de functionibus circularibus (vgl. unten).
In Heidelberg wurde er 1830 Mitglied des Corps Hassia. Er ergänzte den Lehrstoff durch Selbststudium. Da keine der von ihm besuchten Universitäten den Studenten eine Möglichkeit bot, Experimentalpraxis zu erwerben, volontierte er bei Mechanikern und Glasbläsern und erwarb sich handwerkliche Fähigkeiten. Nach dem Studium arbeitete er etwa ein Jahr bei Heinrich Gustav Magnus in Berlin, der in seiner Wohnung gerade ein erstes physikalisches Unterrichtslaboratorium einrichtete. Dort entschloss er sich zur akademischen Laufbahn. Nach der Promotion in Heidelberg (1834) und direkt anschließender Habilitation für Mathematik, Physik und Technologie wurde er dort 1839 außerordentlicher Professor für Mathematik und 1846 ordentlicher Professor für Physik.
Da in Heidelberg kein Physiklaboratorium vorhanden war, erhielt er zwei Zimmer der Wohnung seines Amtsvorgängers Munke für die Einrichtung eines Laboratoriums zur Verfügung gestellt und konnte dort 1847–1854 jeweils eine kleine Zahl von Studenten experimentalpraktisch ausbilden.
1854 wechselte er als Nachfolger von Georg Simon Ohm nach München, wo er an der Reorganisation der bayerischen technischen Lehranstalten beteiligt war.
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