Paolo Macchiarini
italienischer Chirurg und Betrüger
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Wichtige Erkenntnisse
- Paolo Macchiarini (* 22.
- 2016 wurde er jedoch als Forschungsbetrüger entlarvt, und die in Fachzeitschriften publizierten, vorgeblichen Erfolgsberichte wurden für ungültig erklärt.
- Werdegang Macchiarini wurde in der Schweiz geboren, seine Eltern sind Italiener.
- Er besuchte die Schule in Basel und studierte in Pisa und (eigenen Angaben zufolge) ab 1990 auf einem Stipendium (fellowship) in Birmingham (Alabama).
- Mit wechselnden Datumsangaben will er später ordentliche Professuren in Hannover und in Barcelona gehalten haben, was er allerdings nicht nachwies.
Paolo Macchiarini (* 22. August 1958 in Basel) ist ein italienischer Chirurg und Forscher auf dem Gebiet der Regenerativen Medizin, der zunächst mit der Entwicklung künstlicher Luftröhren aus Stammzellen Furore machte. 2016 wurde er jedoch als Forschungsbetrüger entlarvt, und die in Fachzeitschriften publizierten, vorgeblichen Erfolgsberichte wurden für ungültig erklärt. Der Skandal erschütterte die Glaubwürdigkeit des renommierten schwedischen Karolinska-Instituts (Sitz des Nobelkomitees), wo er von 2010 bis 2016 überwiegend gearbeitet hatte.
Werdegang
Macchiarini wurde in der Schweiz geboren, seine Eltern sind Italiener. Er heiratete 1986 und hat zwei Kinder. Er besuchte die Schule in Basel und studierte in Pisa und (eigenen Angaben zufolge) ab 1990 auf einem Stipendium (fellowship) in Birmingham (Alabama). Dann habe er in Besançon (Frankreich) geforscht und promoviert, sei schließlich an die Universität Paris-Süd berufen worden. Mit wechselnden Datumsangaben will er später ordentliche Professuren in Hannover und in Barcelona gehalten haben, was er allerdings nicht nachwies. Dieser Lebenslauf soll stark geschönt sein. Auch im Privatleben trat Macchiarini Recherchen des Magazins Vanity Fair zufolge wie ein Hochstapler auf, verschwieg seine Ehe und erfand Bekanntschaften mit zahlreichen berühmten Personen und sogar eine Freundschaft mit Papst Franziskus.
Macchiarini hatte daran gearbeitet, Luftröhren verstorbener Spender und solche aus Kunststoff mit Stammzellen des Empfängers zu behandeln, sodass sie keine Abstoßungsreaktion mehr verursachen. Die scheinbar erfolgreiche Transplantation einer solchen Luftröhre auf eine 30-jährige Spanierin im Jahr 2008 machte Schlagzeilen. Macchiarini erhielt Rufe aus aller Welt. Nach einem kurzen Zwischenspiel in Florenz übernahm er 2010 Positionen in Stockholm und in Krasnodar (Staatliche Universität des Kubangebiets, Russland).
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