Otto Wichterle
tschechischer Chemiker
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Wichtige Erkenntnisse
- Otto Wichterle (* 27.
- August 1998 in Stražisko im Okres Prostějov) war ein tschechischer Chemiker.
- Leben Wichterle war ein Sohn des Unternehmers und Mitinhabers von Wichterle & Kovářik, Karl Wichterle.
- Wichterle studierte an der Chemischen Hochschule der Technischen Universität Prag.
- Wichterle wechselte in die Forschungsabteilung der Bata-Werke in Zlín, wo er vor allem zur Verarbeitung von Polyamiden und Caprolactamen forschte.
Otto Wichterle (* 27. Oktober 1913 in Proßnitz in Mähren; † 18. August 1998 in Stražisko im Okres Prostějov) war ein tschechischer Chemiker. Er gilt als Erfinder der modernen (weichen) Kontaktlinsen und der Kunstfaser Silon.
Leben
Wichterle war ein Sohn des Unternehmers und Mitinhabers von Wichterle & Kovářik, Karl Wichterle. Seine Mutter Pravoslava Podivínská war eine Tochter des Politikers und Besitzers des Gutes Kostelec na Hané, Jan Podivínský.
Wichterle studierte an der Chemischen Hochschule der Technischen Universität Prag. Er promovierte 1936 und blieb zunächst an der Universität, bis die Nationalsozialisten 1939 die Hochschule schlossen. Wichterle wechselte in die Forschungsabteilung der Bata-Werke in Zlín, wo er vor allem zur Verarbeitung von Polyamiden und Caprolactamen forschte. 1938 hatte er die Medizinerin Linda Wichterlová (geb. Zahradníková; * 18. August 1917 in Proßnitz; † 24. November 2023) geheiratet, die nach 1945 in Zahnmedizin promovierte und insbesondere nach 1961 seine langjährige Assistentin war. 1941 erfand er mit seinem Team eine Kunstfaser mit dem Namen Silon. Die Erfindung wurde aber zunächst geheim gehalten und gelangte erst zehn Jahre später in die industrielle Produktion. 1942 wurde Wichterle kurzzeitig von der Gestapo inhaftiert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Wichterle an die Universität zurück, promovierte mit einer Arbeit zur organischen Chemie und schrieb ein grundlegendes Lehrbuch zur anorganischen Chemie. 1952 wurde er zum Dekan des neu gegründeten Instituts für chemische Technologie ernannt, von diesem Posten jedoch 1958 im Zuge einer politischen Säuberungsaktion entfernt.
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