Ocean Ranger
untergegangene Bohrplattform
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Ocean Ranger war eine große Halbtaucher-Bohrinsel der Ocean Drilling and Exploration Company (ODECO) .
- Februar 1982 im Nordwest-Atlantik, 315 Kilometer südöstlich von St.
- Alle 84 Besatzungsmitglieder starben.
- Kielland im März 1980 zu einer deutlichen Verbesserung der Ausbildung der Besatzungen und zu neuen Sicherheitstechniken auf Bohrinseln.
- Sie war bei Inbetriebnahme 1976 mit 120,1 Meter Länge und 90,7 Meter Breite die damals weltweit größte Bohrinsel.
Die Ocean Ranger war eine große Halbtaucher-Bohrinsel der Ocean Drilling and Exploration Company (ODECO). Sie wurde im Sturm durch Wellen beschädigt und sank am 15. Februar 1982 im Nordwest-Atlantik, 315 Kilometer südöstlich von St. John’s bei den Grand Banks. Alle 84 Besatzungsmitglieder starben.
Die Ursachen der Katastrophe wurden anschließend genau analysiert und führten zusammen mit den Erkenntnissen zum Kentern der Alexander L. Kielland im März 1980 zu einer deutlichen Verbesserung der Ausbildung der Besatzungen und zu neuen Sicherheitstechniken auf Bohrinseln.
Aufbau und Einsatz
Die Ocean Ranger wurde von Mitsubishi Heavy Industries in Hiroshima, Japan für 125 Millionen USD gebaut. Sie war bei Inbetriebnahme 1976 mit 120,1 Meter Länge und 90,7 Meter Breite die damals weltweit größte Bohrinsel. Die Arbeitsplattform befand sich 46,2 Meter über dem Kiel und verfügte über drei Kräne.
Die Ocean Ranger war selbstfahrend: im Heck der beiden Pontons befand sich je ein Maschinenraum mit zwei DC-Elektromotoren zu 2600 kW, die zusammen über ein Reduziergetriebe auf den Propeller einer drehbar gelagerten Kortdüse wirkten. Insgesamt standen somit 10,4 MW für die Marschfahrt zur Verfügung. Neben dem Maschinenraum war der Pumpenraum, mit dem u. a. die Ballasttanks in den Auftriebskörpern gelenzt werden konnten. Während der Fahrt wurden die Platform angehoben, so dass die Pontons aus dem Wasser ragten. Dort wurden die Anker in eine Schiene eingehakt und mit den Ankerwinden auf Spannung gehalten.
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