Nysa
polnische Stadt in der Woiwodschaft Oppeln
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Wichtige Erkenntnisse
- Nysa [ ˈnɨsa ], deutsch: Neisse (auch in der Schreibweise Neiße ), ist eine Stadt im Powiat Nyski der Woiwodschaft Opole ( Oppeln ) in Polen.
- Vom Jahr 1290 bis zur Säkularisation 1810 war Neisse Residenzstadt der Breslauer Fürstbischöfe.
- Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel es zusammen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
- Nach Ende des Zweiten Weltkriegs fiel die Stadt an Polen.
- Die wichtigsten Baudenkmäler wurden wieder aufgebaut.
Nysa [ˈnɨsa], deutsch: Neisse (auch in der Schreibweise Neiße), ist eine Stadt im Powiat Nyski der Woiwodschaft Opole (Oppeln) in Polen. Sie ist zugleich Sitz der Stadt- und Landgemeinde Nysa mit etwa 57.500 Einwohnern.
Vom Jahr 1290 bis zur Säkularisation 1810 war Neisse Residenzstadt der Breslauer Fürstbischöfe. Zusammen mit dem bischöflichen Fürstentum Neisse gelangte Neisse 1342 als ein Lehen an die Krone Böhmen und damit an das Heilige Römische Reich. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel es zusammen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. Mit der Neugliederung der Provinz Schlesien wurde Neisse 1813 dem Regierungsbezirk Oppeln und damit Oberschlesien eingegliedert. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs fiel die Stadt an Polen. Das bedeutende historische Stadtbild ist aufgrund der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs nur noch fragmentarisch erhalten. Die wichtigsten Baudenkmäler wurden wieder aufgebaut. Wegen seiner Barockarchitektur wurde Neisse als „Schlesisches Rom“ bezeichnet.
Geographie
Die Stadt Nysa liegt in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene), 55 Kilometer südwestlich von Opole (Oppeln) an der Glatzer Neiße, die südwestlich der Stadt zum Neisser Stausee gestaut wird. Jenseits und entlang der Landesgrenze zu Tschechien, die etwa 20 Kilometer südwestlich verläuft, liegt das Zuckmanteler Bergland.
In der Umgebung von Nysa liegen die Orte Grodków (Grottkau) im Norden, Niemodlin (Falkenberg) im Nordosten, Korfantów (Friedland) im Osten, Prudnik (Neustadt O.S.) im Südosten, Głuchołazy (Ziegenhals) im Süden und Otmuchów (Ottmachau) mit dem gleichnamigen Stausee im Westen.
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