Ningyo
Warum das gerade im Trend liegt
Interest in “Ningyo” spiked on Wikipedia on 2026-02-25.
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Wichtige Erkenntnisse
- Die (seltener der) Ningyo (jap.
- „Fischmensch“) ist ein fischähnliches Geschöpf aus dem japanischen Volksglauben.
- Der Name wird häufig mit „Meerjungfrau“ und/oder „Nixe“ übersetzt.
- Ihr Fleisch sei wohlschmeckend und verleihe angeblich jedem, der es isst, Unsterblichkeit.
- Daher erzählte man sich, dass man versehentlich gefangene wieder ins Meer zurückwerfen solle.
Die (seltener der) Ningyo (jap. 人魚, deutsch wörtl. „Fischmensch“) ist ein fischähnliches Geschöpf aus dem japanischen Volksglauben. Das Wesen gehört zur Gruppe der Yōkai und gilt meist als schlechtes Omen. Der Name wird häufig mit „Meerjungfrau“ und/oder „Nixe“ übersetzt.
Beschreibung
Der Beschreibung nach gleicht ihr Mund dem eines Affen, ihre Zähne sind klein wie die eines Fisches mit goldglänzenden Schuppen und sie hat eine ruhige Stimme, ähnlich der einer Feldlerche oder Flöte. Ihr Fleisch sei wohlschmeckend und verleihe angeblich jedem, der es isst, Unsterblichkeit. Das Fangen einer Ningyo soll Stürme und Unglück verursachen. Daher erzählte man sich, dass man versehentlich gefangene wieder ins Meer zurückwerfen solle. Eine Ningyo, die an den Strand gespült wird, galt als Vorzeichen für Krieg und großes Unglück.
Legenden
Happyaku Bikuni
Eine der bekanntesten Volkssagen ist die der Happyaku Bikuni (八百比丘尼, dt. „achthundert[-jährige] Bhikkhuni“), auch Yao Bikuni gelesen. Die Geschichte handelt von einem Fischer aus der Provinz Wakasa, der einst einen ungewöhnlichen Fisch fing. Da ihm in all seinen Jahren noch nie so ein Fisch unter die Augen kam, lud er seine Freunde zur Begutachtung des Fleisches ein. Einer der Gäste erblickte in der Küche den Kopf des Fisches. Er sah, dass dieser ein menschliches Gesicht hatte und warnte die anderen davor, davon zu essen. Der Fisch war jedoch schon zubereitet, also nahm jeder ein Stück, um es unterwegs zu entsorgen.
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