Neandertal
Talabschnitt des Düsseltals im Kreis Mettmann, Deutschland
Warum das gerade im Trend liegt
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Wichtige Erkenntnisse
- Das Neandertal (bis Anfang des 20.
- Jahrhundert überwiegend als das Gesteins bezeichnet) ist ein weitgehend unbebauter Talabschnitt der Düssel auf dem Gebiet der Städte Erkrath und Mettmann, rund zehn Kilometer östlich von Düsseldorf.
- Jahrhundert durch den Abbau von Kalkstein vollständig zerstört.
- Namen Das Neandertal wurde ursprünglich das Gesteins , das Hundsklipp oder einfach nur das Klipp genannt.
- Es gab Erklärungsversuche, das Wort leite sich von Honnschaft oder gar von den Hunnen ab.
Das Neandertal (bis Anfang des 20. Jahrhunderts Neanderthal und bis in das frühe 19. Jahrhundert überwiegend als das Gesteins bezeichnet) ist ein weitgehend unbebauter Talabschnitt der Düssel auf dem Gebiet der Städte Erkrath und Mettmann, rund zehn Kilometer östlich von Düsseldorf. Die ursprüngliche, einst weithin bekannte Schlucht von knapp einem Kilometer Länge wurde im 19. Jahrhundert durch den Abbau von Kalkstein vollständig zerstört. Unmittelbar danach erlangte das Neandertal weltweit Berühmtheit durch den Fund fossiler Überreste eines Urzeitmenschen aus dem Pleistozän, der als Neandertaler Namensgeber dieser Spezies wurde.
Namen
Das Neandertal wurde ursprünglich das Gesteins, das Hundsklipp oder einfach nur das Klipp genannt. Welche Bedeutung der Name Hundsklipp (manchmal auch Hunnsklipp geschrieben) hat, ist nicht eindeutig geklärt. Es gab Erklärungsversuche, das Wort leite sich von Honnschaft oder gar von den Hunnen ab. Etwa Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte die Umbenennung in Neanderthal, in Erinnerung an den bekannten Kirchenliedkomponisten und evangelisch-reformierten Pastor Joachim Neander (Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren). Der gebürtige Bremer Neander war zwischen 1674 und 1679 Rektor der Düsseldorfer Lateinschule der reformierten Kirchengemeinde und Hilfsprediger. Oft suchte er in seiner Freizeit dieses damals noch schluchtartige Tal auf. Hier hielt er Gottesdienste und Konventikel ab und komponierte viele seiner heute noch bekannten Kirchenlieder und Choräle. Von Neander stammt auch das älteste bekannte gedruckte Dokument, in dem das Aussehen des Tals beschrieben wird:
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