Mona Lisa
Ölgemälde von Leonardo da Vinci, Louvre
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Wichtige Erkenntnisse
- Mona Lisa ist ein weltberühmtes Ölgemälde von Leonardo da Vinci aus der Hochphase der italienischen Renaissance Anfang des 16.
- Das Originalgemälde ist seit dem Ende des 18.
- Es ist auf der Fläche von 77 cm × 53 cm (ca.
- Andere Forschungen kommen zu einem Entstehungszeitraum zwischen 1502 und 1503.
- Beschreibung Mona Lisa hat eine starke Ähnlichkeit mit vielen Renaissance-Darstellungen der Jungfrau Maria, die damals als Ideal der Weiblichkeit angesehen wurde.
Mona Lisa ist ein weltberühmtes Ölgemälde von Leonardo da Vinci aus der Hochphase der italienischen Renaissance Anfang des 16. Jahrhunderts. Das auf Italienisch als La Gioconda (‚die Heitere‘) – davon abgeleitet ihr französischer Name La Joconde – bekannte Bild wurde vermutlich nach der Florentinerin Lisa del Giocondo benannt. Der unter anderem im deutschsprachigen Raum gebräuchliche Titel Mona Lisa beruht auf einem Rechtschreibfehler, denn Mona leitet sich von der italienischen Kurzform Monna (für Madonna ‚Frau‘) ab, und ist demnach also kein Vorname, sondern der Titel, mit dem Lisa als Ehefrau (madonna) von Francesco del Giocondo angeredet wurde.
Das Originalgemälde ist seit dem Ende des 18. Jahrhunderts im zentralen Pariser Kunstmuseum Musée du Louvre ausgestellt und gilt auch dadurch, dass es 1911 vom Kunstdieb Vincenzo Peruggia gestohlen wurde, als eines seiner bekanntesten Exponate. Es ist auf der Fläche von 77 cm × 53 cm (ca. 0,4 m²) auf dünnes Pappelholz gemalt und entstand wahrscheinlich in den Jahren 1503 bis 1506. Andere Forschungen kommen zu einem Entstehungszeitraum zwischen 1502 und 1503. Bei Leonardos Tod, im Jahr 1519, befand sich das Bild in seinem Besitz, wurde also niemals dem Auftraggeber abgeliefert.
Beschreibung
Mona Lisa hat eine starke Ähnlichkeit mit vielen Renaissance-Darstellungen der Jungfrau Maria, die damals als Ideal der Weiblichkeit angesehen wurde. Die Frau sitzt betont aufrecht in einem pozzetto-Sessel mit verschränkten Armen. Ihr Blick ist auf den Betrachter fixiert. Die Frau erscheint in einem ungewöhnlichen Ausmaß lebendig, was Leonardo durch seine Methode des Nichtzeichnens von Umrissen (sfumato) erreichte. Die weiche Überblendung erzeugt eine mehrdeutige Stimmung „hauptsächlich in zwei Merkmalen: den Mundwinkeln und den Augenwinkeln“.
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