Miss France
Schönheitswettbewerb in Frankreich
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Wichtige Erkenntnisse
- Miss France ist ein Titel für einen jährlich durchgeführten Schönheitswettbewerb in Frankreich.
- Geschichte Der Miss-France-Wettbewerb ist einer der ältesten nationalen Schönheitswettbewerbe.
- Im Jahr 1920 rief der Autor und Journalist Maurice de Waleffe (1874–1946), Gründer und bis 1924 Eigentümer der 1911–1944 bestehenden Tageszeitung Paris-Midi , ein „Referendum“ ins Leben, um die schönste Frau Frankreichs zu ermitteln.
- Nach einer ersten Auswahl von 49 Kandidatinnen durch eine Jury erschienen jeweils sieben in sieben Wochen auf den Leinwänden aller Kinos landesweit, in denen die Zuschauer zusammen mit der Eintrittskarte auch einen Stimmzettel erhalten hatten.
- Sie hatte ein Foto von ihrer Erstkommunion geschickt und erreichte eine überwältigende Mehrheit von 198.
Miss France ist ein Titel für einen jährlich durchgeführten Schönheitswettbewerb in Frankreich. Die Kandidatinnen werden von einer Jury und dem Fernsehpublikum bewertet.
Geschichte
Der Miss-France-Wettbewerb ist einer der ältesten nationalen Schönheitswettbewerbe. Er begann 1920 und wurde nur durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen (im Juni 1940 kam es nach dem Westfeldzug zum kapitulationsähnlichen Waffenstillstand von Compiègne; ab Sommer 1944 wurde Frankreich von alliierten Truppen nach und nach befreit).
Im Jahr 1920 rief der Autor und Journalist Maurice de Waleffe (1874–1946), Gründer und bis 1924 Eigentümer der 1911–1944 bestehenden Tageszeitung Paris-Midi, ein „Referendum“ ins Leben, um die schönste Frau Frankreichs zu ermitteln. Der Erfolg war enorm: 1700 junge Damen beteiligten sich, indem sie ihre Fotos einsandten. Nach einer ersten Auswahl von 49 Kandidatinnen durch eine Jury erschienen jeweils sieben in sieben Wochen auf den Leinwänden aller Kinos landesweit, in denen die Zuschauer zusammen mit der Eintrittskarte auch einen Stimmzettel erhalten hatten. Auf diese Weise wurde die erste Miss France gewählt, die 17-jährige Agnès Souret, mit einer baskischen Mutter und einem bretonischen Vater. Sie hatte ein Foto von ihrer Erstkommunion geschickt und erreichte eine überwältigende Mehrheit von 198.000 Stimmen. Nach diesem Erfolg ging sie als Revue-Tänzerin auf weltweite Tourneen und verstarb 1929 in Argentinien. Ihre Mutter ließ ihren Leichnam überführen und in ihrem ursprünglichen Wohnort Espelette, nahe Biarritz beisetzen.
Im Folgejahr wurden zunächst 49 Städte-Schönheitsköniginnen ermittelt und aus ihnen die Siegerin gewählt. Dieser Modus aus lokalen bzw. regionalen Vorwahlen und einer nationalen End-Ausscheidung hat sich bis heute erhalten.
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