Michael Degen
deutsch-israelischer Schauspieler (1928–2022)
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Wichtige Erkenntnisse
- Michael Degen (eigentlich Max-Michael Degen; * 31.
- April 2022 in Hamburg) war ein deutsch-israelischer Theater- und Filmschauspieler sowie Hörspielsprecher und Schriftsteller.
- 1933 zogen sie mit ihm und seinem älteren Bruder Adolf (1924–1967), später Arie genannt, von Chemnitz nach Berlin-Tiergarten.
- Im September 1939 deportierte die Gestapo seinen Vater.
- Ungefähr 1941 ließ seine Mutter für Michael Degen einen gefälschten, auf den Namen Max Gemberg lautenden, deutschen Postausweis mit dem Geburtsdatum 31.
Michael Degen (eigentlich Max-Michael Degen; * 31. Januar 1928 in Chemnitz; † 9. April 2022 in Hamburg) war ein deutsch-israelischer Theater- und Filmschauspieler sowie Hörspielsprecher und Schriftsteller.
Leben
Herkunft und Jugend
Michael Degen war ein Sohn von Jakob Degen (1900–1940) und dessen Frau Anna (1906–1975). 1933 zogen sie mit ihm und seinem älteren Bruder Adolf (1924–1967), später Arie genannt, von Chemnitz nach Berlin-Tiergarten. Im Winter 1939/40 wurde sein Bruder über Dänemark und Schweden nach Palästina geschickt, um ihn wegen seiner jüdischen Herkunft vor der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu retten. Im September 1939 deportierte die Gestapo seinen Vater. Dieser überlebte zwar das Konzentrationslager Sachsenhausen trotz schwerster Verletzungen, starb aber kurz nach seiner Freilassung an den Folgen der erlittenen Folter im April 1940.
Ungefähr 1941 ließ seine Mutter für Michael Degen einen gefälschten, auf den Namen Max Gemberg lautenden, deutschen Postausweis mit dem Geburtsdatum 31. Januar 1932 anfertigen. Dies diente neben der Verschleierung seiner jüdischen Herkunft dazu, ihn vor der Einberufung zum Kriegsdienst zu schützen. Erst nach seinem Tod wurde öffentlich, dass Degen bereits 1928 geboren war.
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