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Mephistopheles

Mephistopheles

Teufel des Fauststoffs

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2026-01-30Spitze: 1882026-02-28
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Wichtige Erkenntnisse

  • Mephistopheles (kurz Mephisto ) ist der Name des oder eines Teufels im Fauststoff.
  • Etymologie Die etymologische Herkunft des Namens ist auch nach zahlreichen Erklärungsversuchen unbekannt.
  • 1580; Widmann 1599) Mephostophilus (in Shakespeares Merry Wives of Windsor 1602) Mephistopheles (aufgekommen im 18.
  • Anlass dazu gab die Wortgestalt, die mit ph und -es (φ und -ης wiedergebend) zwei für das Altgriechische charakteristische Zeichenfolgen enthält.
  • Me wurde sodann mit μή ( mḗ , „nicht“) identifiziert, sodass unter Bevorzugung der Form Mephostophiles die Bedeutungen „das Licht nicht liebend“ (mit φωτο- phōto- „Licht“) oder „Faust nicht liebend“ (da sich phost in englischer Aussprache so anhört wie Faust ) gefolgert wurden.

Mephistopheles (kurz Mephisto) ist der Name des oder eines Teufels im Fauststoff. Es handelt sich um einen dienstbaren Geist, der um Beistand angerufen oder als Paredros (spiritus familiaris) magisch herbeigezwungen wurde.

Etymologie

Die etymologische Herkunft des Namens ist auch nach zahlreichen Erklärungsversuchen unbekannt. Es kommt hinzu, dass der Name in zahlreichen Varianten auftritt:

  • Mephistophiles (Praxis Magica Faustiana 1527)
  • Mephostophilis (Marlowe 1606)
  • Mephostophiles (Historia und Geschicht Doctor Johannis Fausti ca. 1580; Widmann 1599)
  • Mephostophilus (in Shakespeares Merry Wives of Windsor 1602)
  • Mephistopheles (aufgekommen im 18. Jahrhundert, durch Goethe popularisiert)
  • Mephistophiel (Praxis Cabulae nigrae Doctoris Johannis Fausti 1612)

Seit dem ersten Erscheinen der Namensform Mephistophiles herrschte die Vermutung, es handele sich dabei um eine griechische Namensbildung. Anlass dazu gab die Wortgestalt, die mit ph und -es (φ und -ης wiedergebend) zwei für das Altgriechische charakteristische Zeichenfolgen enthält. Darüber hinaus gemahnt phil an das Adjektiv φίλος (phílos, „lieb“) und das Verb φιλεῖν (philên, „lieben“). Me wurde sodann mit μή (mḗ, „nicht“) identifiziert, sodass unter Bevorzugung der Form Mephostophiles die Bedeutungen „das Licht nicht liebend“ (mit φωτο- phōto- „Licht“) oder „Faust nicht liebend“ (da sich phost in englischer Aussprache so anhört wie Faust) gefolgert wurden. Me = μή verwerfend, zog man außerdem das lateinische Wort mefītis („Giftdunst“, auch mephitis geschrieben) heran, um an der Form Mephistophiles die Bedeutung „Giftdunst liebend“ zu gewinnen. Offenbar bedienen sich diese Etymologien oberflächlicher Ähnlichkeiten und nehmen es mit der Wortform auch nicht genau; daher s

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