Maurice Bishop
grenadischer Politiker, Premierminister Grenadas
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Wichtige Erkenntnisse
- Maurice Rupert Bishop (* 29.
- Oktober 1983 in Fort Rupert, Grenada) war ein grenadischer Politiker des sozialistischen New Jewel Movement.
- Leben Maurice Bishop wurde als Sohn grenadischer Eltern in Aruba geboren und zog mit seiner Familie im Alter von sechs Jahren nach Grenada.
- James aufnahm, bevor er im Jahre 1969 nach Grenada zurückkehrte.
- Amtszeit als Premierminister Nachdem Gairy mit hoher Wahrscheinlichkeit zuvor Wahlen gefälscht hatte, errang Maurice Bishop am 13.
Maurice Rupert Bishop (* 29. Mai 1944 in Aruba, Niederländische Antillen; † 19. Oktober 1983 in Fort Rupert, Grenada) war ein grenadischer Politiker des sozialistischen New Jewel Movement. Von 1979 bis 1983 war er Premierminister Grenadas.
Leben
Maurice Bishop wurde als Sohn grenadischer Eltern in Aruba geboren und zog mit seiner Familie im Alter von sechs Jahren nach Grenada. Er studierte Jura in England an der University of London, wo er die politischen Ideen der 68er-Bewegung, der Black-Power-Bewegung und des trinidadischen Marxisten C. L. R. James aufnahm, bevor er im Jahre 1969 nach Grenada zurückkehrte.
Er fing an, auf Grenada nach sowjetischem Vorbild Arbeiterräte aufzubauen, gründete eine sozialistische Partei, das New Jewel Movement (NJM, Jewel steht für Joint Endeavor for Welfare, Education and Liberation – „Vereintes Bemühen um Wohlfahrt, Bildung und Befreiung“), und organisierte die Bevölkerung in Gewerkschaften. Er genoss eine breite Zustimmung auf Grenada, da die Bevölkerung mit der korrupten und willkürlichen Herrschaft Sir Eric Gairys und seiner Mongoose Gang, einer „Schlägertruppe“, unzufrieden war.
Amtszeit als Premierminister
Nachdem Gairy mit hoher Wahrscheinlichkeit zuvor Wahlen gefälscht hatte, errang Maurice Bishop am 13. März 1979 im Rahmen eines von der Mehrheit der Bevölkerung befürworteten fast unblutigen Putsches die Macht und wurde Premierminister von Grenada. Es wurden einige basisdemokratische Elemente eingeführt, doch auch unter Bishop wurden keine freien Wahlen konkurrierender Parteien gestattet. Die Menschenrechtssituation verbesserte sich unter Bishop.
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