Maud Lewis
kanadische Volkskünstlerin
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Wichtige Erkenntnisse
- Maud Lewis, geb.
- Juli 1970 in Digby, Kanada) war eine kanadische Künstlerin.
- Anfangs malte sie nur zu ihrem eigenen Vergnügen, später trugen ihre Karten und kleinformatigen Gemälde mit zum Lebensunterhalt bei.
- Leben Lewis wurde am 7.
- Sie litt schon früh an Behinderungen an Armen und Händen als Folge der rheumatoiden Arthritis, die sie seit ihrer Kindheit hatte.
Maud Lewis, geb. Dowley (* 7. März 1903 in South Ohio, Kanada; † 30. Juli 1970 in Digby, Kanada) war eine kanadische Künstlerin. Die mit körperlichen Behinderungen geborene Frau lebte mit ihrem Mann in sehr bescheidenen Verhältnissen. Anfangs malte sie nur zu ihrem eigenen Vergnügen, später trugen ihre Karten und kleinformatigen Gemälde mit zum Lebensunterhalt bei. Ihre Werke werden der Volkskunst zugerechnet.
Leben
Lewis wurde am 7. März 1903 in South Ohio, einer kleinen Gemeinde in der Provinz Nova Scotia im Osten Kanadas, als Tochter von John und Agnes Dowley geboren. Sie litt schon früh an Behinderungen an Armen und Händen als Folge der rheumatoiden Arthritis, die sie seit ihrer Kindheit hatte.
Am 16. Januar 1938 heiratete sie den Hausierer Everett Lewis. Das Paar war mittellos und lebte in einem kleinen Haus in Marshalltown, Nova Scotia, ohne Heizung und elektrischen Strom. Bald nach der Heirat begleitete Maud Lewis ihren Mann auf seinen täglichen Runden, bei denen er Fisch von Tür zu Tür verkaufte. So begann auch ihre künstlerische Laufbahn, denn sie zeichnete Weihnachtskarten, die sich bei den Kunden ihres Mannes als sehr beliebt herausstellten. Nach einigen Verkaufserfolgen ermutigte sie ihr Mann zur Malerei und kaufte ihr zum ersten Mal Ölfarben. Trotz ihrer körperlichen Einschränkungen malte sie nun kleinformatige, farbenfrohe Gemälde, um ihren Lebensunterhalt aufzubessern.
Im letzten Jahr ihres Lebens verschlimmerte sich Lewis’ Gesundheitszustand, dennoch malte sie so oft wie möglich, auch noch während der Fahrten ins Krankenhaus. Sie starb am 30. Juli 1970 in Digby, Nova Scotia. Ihr Mann wurde neun Jahre später von Einbrechern ermordet.
Ihr Zwei-Zimmer-Haus wurde renoviert und ist heute in der Art Gallery of Nova Scotia in Halifax ausgestellt. An seinem ursprünglichen Standort wurde ein Denkmal aus Stahl errichtet, welches das Haus nachbildet.
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