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Mary Seacole

Mary Seacole

jamaikanisch-britische Krankenschwester

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2026-01-28Spitze: 232026-02-26
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Wichtige Erkenntnisse

  • Mary Jane Seacole (* 1805 in Kingston als Mary Jane Grant; † 14.
  • Leben Ihr Vater, ein Schotte, war britischer Offizier, ihre Mutter eine jamaikanische Heilerin, die eines der besten Hotels in Kingston unterhielt.
  • 1836 heiratete sie, doch schon 1844 starb ihr Mann.
  • In der Choleraepidemie 1850/52 beherbergte und pflegte Mary Seacole Kranke in ganz Zentralamerika und entwickelte dabei neue Methoden, jedoch angesichts des damaligen medizinischen Wissens nur mit mäßigem Erfolg.
  • 1854 ging sie nach England.

Mary Jane Seacole (* 1805 in Kingston als Mary Jane Grant; † 14. Mai 1881 in London, England) war eine britische Krankenschwester, Hotelière und Autorin.

Leben

Ihr Vater, ein Schotte, war britischer Offizier, ihre Mutter eine jamaikanische Heilerin, die eines der besten Hotels in Kingston unterhielt. In ihrer Heimat erwarb Mary traditionelles medizinisches Wissen, das sie bei der Pflege der zahlreichen in der Karibik eingesetzten britischen Soldaten anwandte. 1836 heiratete sie, doch schon 1844 starb ihr Mann. Auch die Mutter starb kurze Zeit danach, zuvor war schon ihr Hotel abgebrannt. In der Choleraepidemie 1850/52 beherbergte und pflegte Mary Seacole Kranke in ganz Zentralamerika und entwickelte dabei neue Methoden, jedoch angesichts des damaligen medizinischen Wissens nur mit mäßigem Erfolg. Auch in der jamaikanischen Gelbfieberepidemie 1853 konnte sie wenig ausrichten. 1854 ging sie nach England. Bedeutung als Krankenschwester erlangte sie im Krimkrieg: Nachdem sie von der britischen Regierung und den Pflegerinnen von Florence Nightingale abgelehnt worden war, reiste Seacole unabhängig von ihnen und trotz der Vorurteile und der Diskriminierung, die ihr begegneten, nach Balaklawa, um dort 1855 zwischen Hafen und britischem Lager das British Hotel zu eröffnen. Das Hotel diente fortan als Offiziersklub, als Gaststätte und als Ausgangspunkt für die Pflege erkrankter oder verwundeter Soldaten.

Nach dem Ende des Krieges im März 1856 (Pariser Frieden) und daraus folgenden finanziellen Schwierigkeiten kehrte sie im Juli nach England zurück, wo ihre Leistungen mit einer Krim-Medaille gewürdigt wurden. 1857 veröffentlichte sie ihre Autobiographie Wonderful Adventures of Mrs. Seacole in Many Lands, deren Wahrheitsgehalt teilweise umstritten ist.

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