Martin McGuinness
irischer republikanischer Politiker und stellvertretender Erster Minister von Nordirland
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Wichtige Erkenntnisse
- James Martin Pacelli McGuinness (irisch Máirtín Mag Aonghusa ; * 23.
- März 2017 ebenda) war ein nordirischer Politiker.
- Januar 2017 trat er aus gesundheitlichen Gründen von diesem Amt zurück.
- Sein dritter Vorname ist der Familienname des damaligen Papstes Pius XII.
- Er besuchte die Berufsschule der Christian Brothers in seiner Heimatstadt.
James Martin Pacelli McGuinness (irisch Máirtín Mag Aonghusa; * 23. Mai 1950 in Derry; † 21. März 2017 ebenda) war ein nordirischer Politiker. Er war führendes Mitglied der IRA, der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin und von 2007 bis 2017 amtierender Deputy First Minister of Northern Ireland. Am 9. Januar 2017 trat er aus gesundheitlichen Gründen von diesem Amt zurück.
Leben
IRA-Kämpfer
McGuinness wuchs in einer kinderreichen katholischen Familie auf. Sein dritter Vorname ist der Familienname des damaligen Papstes Pius XII. (Eugenio Pacelli). Er besuchte die Berufsschule der Christian Brothers in seiner Heimatstadt. Danach arbeitete er als Metzger. Nachdem 1969 der Nordirlandkonflikt ausgebrochen war, trat er im Alter von 20 Jahren der Provisional IRA bei und stieg dort schnell auf. Als britische Soldaten am 30. Januar 1972, dem Blutsonntag, 14 Demonstranten erschossen, war er bereits die „Nummer zwei“ der IRA in Derry. Nach dem Fund von 113 Kilogramm Sprengstoff und 5000 Schuss Munition in seinem Auto wurde er 1973 verhaftet und vom Special Criminal Court der Republik Irland dafür zu sechs Monaten Haft verurteilt. McGuinness weigerte sich allerdings, das Gericht anzuerkennen.
Von 1978 bis 1982 war er Stabschef (d. h. höchster militärischer Repräsentant) der Provisional IRA.
Nach seiner Freilassung und einer weiteren Verurteilung in der Republik Irland wegen Mitgliedschaft in der IRA stieg sein Bekanntheitsgrad in der Sinn-Féin-Partei. 1982 wurde er in die Northern Ireland Assembly gewählt, nahm seinen Sitz wegen der Abstentionismus-Politik Sinn Féins jedoch nicht ein. Im selben Jahr erhielt er ein Einreiseverbot für den Landesteil Großbritannien durch das „Prevention of Terrorism“-Gesetz.
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