Martin Bangemann
deutscher Politiker (FDP), MdB, MEP, Bundesminister, EU-Kommissar
Warum das gerade im Trend liegt
Interest in “Martin Bangemann” spiked on Wikipedia on 2026-02-28.
Eingeordnet unter Geschichte, folgt dieser Artikel einem bekannten Muster. History articles often trend on anniversaries of notable events, when historical parallels are drawn in the news, or following popular media portrayals.
GlyphSignal tracks these patterns daily, turning raw Wikipedia traffic data into a curated feed of what the world is curious about. Every spike tells a story.
Wichtige Erkenntnisse
- Martin Andreas Bangemann (* 15.
- Juni 2022 in Saint-Vincent-la-Châtre, Frankreich) war ein deutscher Politiker (FDP).
- von 1993 bis 1999 für Industriepolitik, Informationstechnik und Telekommunikation.
- Leben und Beruf Martin Bangemann wurde als Sohn eines Schlossermeisters geboren.
- Er lebte ab Dezember 1945 in Moordorf und ging zunächst zur Oberschule in Aurich.
Martin Andreas Bangemann (* 15. November 1934 in Wanzleben; † 28. Juni 2022 in Saint-Vincent-la-Châtre, Frankreich) war ein deutscher Politiker (FDP).
Er war von 1984 bis 1988 Bundesminister für Wirtschaft und von 1989 bis 1993 Europäischer Kommissar für den Binnenmarkt bzw. von 1993 bis 1999 für Industriepolitik, Informationstechnik und Telekommunikation.
Von 1985 bis 1988 war er Bundesvorsitzender der FDP.
Leben und Beruf
Martin Bangemann wurde als Sohn eines Schlossermeisters geboren. Er besuchte die Volks- und Mittelschule, verlor bei Kriegsende beide Eltern und kam danach zu einer Pflegefamilie in Ostfriesland. Er lebte ab Dezember 1945 in Moordorf und ging zunächst zur Oberschule in Aurich. Seine Jugend verbrachte er in Emden, wo er ebenfalls die Oberschule besuchte. Nach dem Abitur 1955 absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Tübingen und München, das er nach dem ersten und zweiten juristischen Staatsexamen 1962 in München mit der Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit Bilder und Fiktionen in Recht und Rechtswissenschaft beendete. Im Jahr 1964 wurde er in seiner nunmehrigen Heimatstadt Metzingen als Rechtsanwalt zugelassen. Im Anschluss war er bis 1984 als Rechtsanwalt in Stuttgart und Metzingen tätig.
Im unmittelbaren Anschluss an seine politische Karriere ging er 1999 zum spanischen Telekommunikationskonzern Telefonica, wo er am 1. Juli 2000 Mitglied des Vorstands wurde. Nach Beurlaubung verließ er Telefonica bereits im Jahr 2001 wieder. Im Juli 2001 wurde er Mitglied des Aufsichtsrats der Hunzinger Information AG. Vom Jahr 2001 bis 2007 betrieb er die Ein-Mann-Consulting-Firma MB Consultants.
Martin Bangemann war verheiratet und hatte fünf Kinder. Er starb am 28. Juni 2022 in seinem Haus im französischen Département Deux-Sèvres im Alter von 87 Jahren an einem Herzinfarkt.
Inhalt von Wikipedia unter CC BY-SA 4.0