Marsha P. Johnson
US-amerikanische Transfrau und Menschenrechtsaktivistin
Warum das gerade im Trend liegt
Interest in “Marsha P. Johnson” spiked on Wikipedia on 2026-02-26.
Eingeordnet unter Geschichte, folgt dieser Artikel einem bekannten Muster. Historical topics gain renewed attention when tied to commemorations, documentaries, or current events that echo past episodes.
At GlyphSignal we surface these trending signals every day—transforming Wikipedia’s vast pageview data into actionable insights about global curiosity.
Wichtige Erkenntnisse
- Johnson (geboren als Malcolm Michaels Jr.
- Juli 1992 in New York City) war eine US-amerikanische Aktivistin.
- Im Jahr 1969 war sie an den Stonewall-Unruhen beteiligt.
- Leben Johnsons Mutter war Haushälterin bei einer wohlhabenden Familie; der Vater arbeitete am Fließband in einer Autofabrik.
- Johnson ging anfangs der Prostitution nach, um den Unterhalt zu verdienen.
Marsha P. Johnson (geboren als Malcolm Michaels Jr.; * 24. August 1945 in Elizabeth, New Jersey; † 6. Juli 1992 in New York City) war eine US-amerikanische Aktivistin. Sie war transgeschlechtlich und als Dragqueen seit den 1960er-Jahren eine beliebte Figur der New Yorker Schwulen- und Kunstszene. Im Jahr 1969 war sie an den Stonewall-Unruhen beteiligt. In ihren letzten Lebensjahren engagierte sich Johnson mit dem Interessenverband Act Up in der Bewusstseinsbildung von AIDS.
Leben
Johnsons Mutter war Haushälterin bei einer wohlhabenden Familie; der Vater arbeitete am Fließband in einer Autofabrik.
1966 zog Johnson von Hoboken, New Jersey ins New Yorker Homosexuellenviertel Greenwich Village und nahm dort zunächst das Pseudonym Black Marsha an. Johnson ging anfangs der Prostitution nach, um den Unterhalt zu verdienen. Später machte Johnson als Dragqueen auf den Straßen auf sich aufmerksam und änderte den amtlichen Namen von Malcolm Michaels Jr. auf Marsha P. Johnson, eine Anspielung auf das Restaurant Howard Johnson's. Wurde Johnson auf das P im Dragqueen-Namen angesprochen, pflegte Johnson zu antworten: „Pay it no mind“ (Beachte es nicht), wohl auch um die häufige Thematisierung der geschlechtlichen Identität durch andere lächerlich zu machen. Als Marsha P. Johnson trug sie exzentrische Kleidung und Hüte, manchmal nahm sie jedoch weiterhin ihre männliche Identität Malcolm Michaels an.
Inhalt von Wikipedia unter CC BY-SA 4.0