Manuel Contreras
chilenischer General
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Wichtige Erkenntnisse
- Juan Manuel Guillermo Contreras Sepúlveda (* 4.
- August 2015 ebenda) war Offizier der chilenischen Streitkräfte und Leiter der Dirección de Inteligencia Nacional (DINA), der Geheimpolizei während der Militärdiktatur in Chile.
- Er wurde bis zu seinem Tod in 59 rechtskräftigen Gerichtsurteilen zu Haftstrafen von insgesamt 526 Jahren verurteilt, unter anderem wegen Entführung, Folter, Verschwindenlassen von Menschen und Mord.
- Laut dem Bericht CIA activities in Chile , der am 19.
- Contreras hatte 1967 eine militärisch-geheimdienstliche Ausbildung in der als „Putschisten-Schule“ bekannten Escuela de las Américas erhalten, einer Einrichtung der USA in der von ihnen beherrschten Panamakanalzone, die Zehntausende Militärs vorwiegend aus bzw.
Juan Manuel Guillermo Contreras Sepúlveda (* 4. Mai 1929 in Santiago de Chile; † 7. August 2015 ebenda) war Offizier der chilenischen Streitkräfte und Leiter der Dirección de Inteligencia Nacional (DINA), der Geheimpolizei während der Militärdiktatur in Chile. Als Chef der DINA war er eine der mächtigsten und gefürchtetsten Personen des Landes nach General Augusto Pinochet. Er wurde bis zu seinem Tod in 59 rechtskräftigen Gerichtsurteilen zu Haftstrafen von insgesamt 526 Jahren verurteilt, unter anderem wegen Entführung, Folter, Verschwindenlassen von Menschen und Mord. Damit war er das Juntamitglied mit den meisten Verurteilungen wegen Menschenrechtsverstößen.
Operation Condor
Von 1973 bis 1977 verfolgte und ermordete der von Contreras geführte Geheimdienst im Rahmen der Operation Condor, einer internationalen Menschenjagd, politische Gegner der Diktatur, insbesondere Mitglieder der kommunistischen und sozialistischen Parteien und der Bewegung der revolutionären Linken (MIR). Laut dem Bericht CIA activities in Chile, der am 19. September 2000 veröffentlicht wurde, billigten Vertreter der US-Regierung die Kontakte der CIA mit Contreras von 1974 bis 1977, um die Ziele der CIA in Chile zu erreichen (siehe auch: CIA-Aktivitäten in Chile). Contreras hatte 1967 eine militärisch-geheimdienstliche Ausbildung in der als „Putschisten-Schule“ bekannten Escuela de las Américas erhalten, einer Einrichtung der USA in der von ihnen beherrschten Panamakanalzone, die Zehntausende Militärs vorwiegend aus bzw. für lateinamerikanische Diktaturen u. a. in Folterpraktiken schulte.
Ab 1975 kam der US-Geheimdienst zu dem Schluss, dass Contreras das grundlegende Hindernis für eine vernünftige Menschenrechtspolitik der Regierung Pinochet war. Doch die CIA wurde angewiesen, die Beziehungen zu Contreras fortzusetzen und Contreras im Jahr 1975 finanziell zu unterstützen.
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