Madeleine Schickedanz
deutsche Unternehmerin
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Wichtige Erkenntnisse
- Madeleine Schickedanz (* 20.
- Das einzige Kind von Grete (1911–1994) und Gustav Schickedanz (1895–1977), dem Gründer des Versandhauses Quelle (bis 1999), hielt mit einem Aktionärspool 24,55 % der Aktien der Arcandor AG i.
- Juni 2009 Insolvenz anmelden musste.
- Sie besuchte zunächst die Volksschule in Hersbruck.
- Sie brach es nach zwei Semestern ab und heiratete 1965 ihren ersten Mann Hans-Georg Mangold, der aus ihrer Nachbarschaft stammte.
Madeleine Schickedanz (* 20. Oktober 1943 in Nürnberg) ist eine ehemalige deutsche Großaktionärin. Das einzige Kind von Grete (1911–1994) und Gustav Schickedanz (1895–1977), dem Gründer des Versandhauses Quelle (bis 1999), hielt mit einem Aktionärspool 24,55 % der Aktien der Arcandor AG i.L. (früher KarstadtQuelle AG), die am 9. Juni 2009 Insolvenz anmelden musste.
Leben
Madeleine Schickedanz kam 1943 im Luftschutzbunker der Nürnberger Frauenklinik zur Welt. Sie besuchte zunächst die Volksschule in Hersbruck. Nach dem Abitur am Mädchen-Realgymnasium in Fürth begann sie ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in München. Sie brach es nach zwei Semestern ab und heiratete 1965 ihren ersten Mann Hans-Georg Mangold, der aus ihrer Nachbarschaft stammte. Mangold machte anschließend im Konzern der Familie Karriere, musste aber 1973 nach der Trennung von Schickedanz die Konzernführung verlassen. Auch ihr zweiter Ehemann Wolfgang Bühler, Sohn des früheren AEG-Vorstandsvorsitzenden Hans Bühler, war im Konzern tätig (von 1976 bis zu seinem Rückzug in den Ruhestand 1997).
Schickedanz nahm ihre unternehmerischen Interessen im Konzern über Jahrzehnte nie direkt selbst wahr. In einem Interview erklärte sie, sie habe sich immer in der Firma engagiert, „aber nie im Unternehmen gearbeitet“. Im Arcandor-Aufsichtsrat vertrat sie zuletzt ihr dritter Ehemann Leo Herl. Schickedanz saß in keinem Gremium des Konzerns, auch ihre eigene Madeleine-Schickedanz-Vermögensverwaltung führte sie nicht selbst.
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