Luiz Gonzaga
brasilianischer Sänger, Akkordeonspieler und Komponist
Warum das gerade im Trend liegt
Interest in “Luiz Gonzaga” spiked on Wikipedia on 2026-02-27.
Eingeordnet unter Geschichte, folgt dieser Artikel einem bekannten Muster. Historical topics gain renewed attention when tied to commemorations, documentaries, or current events that echo past episodes.
By monitoring millions of daily Wikipedia page views, GlyphSignal helps you spot cultural moments as they happen and understand the stories behind the numbers.
Wichtige Erkenntnisse
- Luiz Gonzaga (* 13.
- August 1989 in Recife) war Sänger, Akkordeonspieler und Komponist.
- Leben Luiz Gonzaga wuchs als Sohn eines Bauern auf, der die Sanfona zu spielen pflegte.
- Als er es wagte, sich in eine Tochter aus besseren Kreisen zu verlieben und daraufhin – so erzählte er später – wegen solcher Ungebührlichkeit von seiner eigenen Mutter halbtot geschlagen wurde, verließ er mit seiner Sanfona sein Elternhaus auf Nimmerwiedersehen.
- 1930 trat er in die Armee ein und spielte dort in einer Militär-Band bis 1939.
Luiz Gonzaga (* 13. Dezember 1912 in Exu, Pernambuco, Brasilien; † 2. August 1989 in Recife) war Sänger, Akkordeonspieler und Komponist. Sein großes Verdienst war, die typische Musik des brasilianischen Nordostens im ganzen Land bekannt zu machen, weshalb er auch als O Rei do Baião, König des Baião, betitelt wird.
Leben
Luiz Gonzaga wuchs als Sohn eines Bauern auf, der die Sanfona zu spielen pflegte. Schon in jungen Jahren brachte er sich bei, das Akkordeon, die Sanfona und die Zabumba (eine Art große Basstrommel) zu spielen, und er sang bei Festen und religiösen Zeremonien. Als er es wagte, sich in eine Tochter aus besseren Kreisen zu verlieben und daraufhin – so erzählte er später – wegen solcher Ungebührlichkeit von seiner eigenen Mutter halbtot geschlagen wurde, verließ er mit seiner Sanfona sein Elternhaus auf Nimmerwiedersehen. Er schlug sich mit Auftritten bei Tanzfesten durch, wo er vor allem den Forró spielte.
1930 trat er in die Armee ein und spielte dort in einer Militär-Band bis 1939. Danach entschied er sich, in Rio de Janeiro zu wohnen und in Bars mit Boleros, Walzern und Tangos seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 1941 gewann er mit dem Titel Vira e mexe den ersten Preis bei dem Talentwettbewerb von Ary Barroso. Als er feststellte, dass die Zuwanderer aus dem Nordosten in der Weltstadt Rio ihre heimische Musik vermissten, nahm er deren typischen Stile wie Baião, Xaxado, Chamego und Côco in sein Repertoire auf. Nachdem er diese Marktlücke erkannt hatte, wurde er eingeladen, regelmäßig für Rundfunksendungen aufzutreten. 1943 begann er, bei seinen Auftritten eine typisch nordostbrasilianische Kostümierung zu tragen und wurde so zu einer Kultfigur. 1945 nahm er seine ersten Schallplatten auf: die Mazurka Dança Mariquinha. Bis 1954 arbeitete er beim Radio und setzte Trends, was den Musikstil des Baião betrifft.
Inhalt von Wikipedia unter CC BY-SA 4.0