Ludwig Guttmann
deutsch-britischer Neurochirurg und Förderer des Behindertensports
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Wichtige Erkenntnisse
- Sir Ludwig Guttmann , CBE (* 3.
- März 1980 in Aylesbury, Buckinghamshire, Vereinigtes Königreich) war ein Neurologe und Neurochirurg.
- Er war Förderer des Behindertensports und Begründer der Paralympischen Spiele.
- 1917 legte er dort sein Abitur am humanistischen Gymnasium ab.
- Ab 1918 studierte er Medizin in Breslau, ab 1919 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und er wurde 1924 approbiert.
Sir Ludwig Guttmann, CBE (* 3. Juli 1899 in Tost, Kreis Tost-Gleiwitz, Provinz Schlesien, Deutsches Reich; † 18. März 1980 in Aylesbury, Buckinghamshire, Vereinigtes Königreich) war ein Neurologe und Neurochirurg. In der Zeit des Nationalsozialismus emigrierte er nach England und schuf dort die Grundlagen für die Behandlung Querschnittgelähmter. Er war Förderer des Behindertensports und Begründer der Paralympischen Spiele.
Leben
Als Ludwig Guttmann drei Jahre alt war, zog seine Familie nach Königshütte. 1917 legte er dort sein Abitur am humanistischen Gymnasium ab. Anschließend wurde er zum Militärdienst einberufen. Ab 1918 studierte er Medizin in Breslau, ab 1919 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und er wurde 1924 approbiert. Er war Mitglied im Kartell-Convent der Verbindungen deutscher Studenten jüdischen Glaubens (K.C.) und Mitgründer des deutsch-jüdischen Wanderbundes „Kameraden“. Anschließend arbeitete er in der Neurologischen Klinik in Breslau, wo er sich 1930 im Fach Neurologie habilitierte. 1933 wurde er Facharzt für Neurologie und im selben Jahr von seinem Posten als Chefarzt am Wenzel-Hancke-Krankenhaus in Breslau aufgrund des nationalsozialistischen Berufsverbots für Juden entlassen.
Anschließend arbeitete er als Oberarzt in der Abteilung für Neurologie am Jüdischen Krankenhaus Breslau weiter, 1937 wurde er zudem Direktor des Krankenhauses. Am 9. November 1938, während der Judenverfolgungen der Reichspogromnacht, gewährte er dort 64 Juden Zuflucht. Guttmann lernte von dem Pionier der Neurochirurgie Otfried Foerster an dessen Forschungsinstitut in Breslau, der ihn 1939 zu seinem ersten Assistenten machte.
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