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Low-background steel

Stahl mit geringster Kontamination durch radioaktiven Fallout

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Warum das gerade im Trend liegt

Interest in “Low-background steel” spiked on Wikipedia on 2026-02-28.

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2026-01-30Spitze: 1162026-02-28
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Wichtige Erkenntnisse

  • Stahl mit geringer Grundstrahlung, englisch „ Low-background steel “, wurde vor den ersten Atombombenexplosionen in den 1940er Jahren hergestellt.
  • Verwendung findet er beispielsweise in Teilchen- oder Strahlungsdetektoren, die einen möglichst geringen Nulleffekt haben sollen.
  • Da Stahl unter Verwendung von Frischluft erzeugt wird, ist heute hergestellter Stahl durch Radionuklide kontaminiert.
  • Man verwendet ihn in Geräten für genaue Messungen von Radionukliden.
  • Heutzutage befinden sich Radionuklide wie Cobalt-60 in der Luft, die bei der Herstellung in den Stahl gelangen und ihm eine schwach radioaktive Signatur geben.

Stahl mit geringer Grundstrahlung, englisch „Low-background steel“, wurde vor den ersten Atombombenexplosionen in den 1940er Jahren hergestellt. Dieser ist weniger radioaktiv kontaminiert als moderner Stahl. Verwendung findet er beispielsweise in Teilchen- oder Strahlungsdetektoren, die einen möglichst geringen Nulleffekt haben sollen.

Hintergrund

Beginnend mit dem Trinity-Test und den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki und als Folge der Kernwaffentests während der ersten Jahre des Kalten Kriegs stieg die Strahlenexposition weltweit an.

Da Stahl unter Verwendung von Frischluft erzeugt wird, ist heute hergestellter Stahl durch Radionuklide kontaminiert. Stahl, der vor 1945 hergestellt wurde, ist frei von dieser Kontaminierung. Man verwendet ihn in Geräten für genaue Messungen von Radionukliden.

Ursachen der Kontaminierung mit Radionukliden

Sowohl bei der Stahlgewinnung mit der Bessemerbirne, wobei Luft in das Roheisen geblasen wird, als auch beim Linz-Donawitz-Verfahren, das stattdessen Sauerstoff verwendet, dient Luft als Ausgangsprodukt, die durch Feinstäube verunreinigt ist. Heutzutage befinden sich Radionuklide wie Cobalt-60 in der Luft, die bei der Herstellung in den Stahl gelangen und ihm eine schwach radioaktive Signatur geben.

Die vom Menschen erzeugte anthropogene Radioaktivität erreichte im Jahr 1963, dem Jahr, in dem der Vertrag über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser unterzeichnet wurde, mit 0,15 mSv/a über der natürlichen Radioaktivität ihr Maximum.

Moderne Stähle sind immer noch mit Cobalt-60 verunreinigt, weil alte, seit 1945 erzeugte und damit kontaminierte Stähle, über das Recycling in modernen Stahl gelangen.

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