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Libido

Konzept der Psychoanalyse

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2026-01-30Spitze: 2922026-02-28
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Wichtige Erkenntnisse

  • Die Libido ( lateinisch libīdō , betont auf der zweiten Silbe, bedeutend „Begehren, Begierde“ oder im engeren Sinne: „Wollust, Trieb, Maßlosigkeit“) bezeichnet in der Psychoanalyse jene psychische Energie, die mit den Trieben der Sexualität verknüpft ist.
  • Psychoanalyse Im Werk Sigmund Freuds nimmt der Begriff der Libido eine zentrale Stellung ein, auch wenn er über das Freudsche Werk hindurch nicht einheitlich verwendet wird.
  • Begehrens, sowie des Wunsches und der Lust äußert.
  • 1914 führte er in seiner Arbeit Zur Einführung des Narzißmus das Konzept der Ichlibido ein, also einer Libido, die an der Entwicklung des Ichs beteiligt sei.
  • “ Die Libido äußert sich für Freud jedoch nicht nur auf der Ebene des Sexuellen, sondern auch in anderen Lebensbereichen, etwa der kulturellen Tätigkeit, die Freud als Sublimierung libidinöser Energie versteht.

Die Libido (lateinisch libīdō, betont auf der zweiten Silbe, bedeutend „Begehren, Begierde“ oder im engeren Sinne: „Wollust, Trieb, Maßlosigkeit“) bezeichnet in der Psychoanalyse jene psychische Energie, die mit den Trieben der Sexualität verknüpft ist. Als Synonym zu sexueller Lust und Begehren ist dieser Terminus (kurz für Libido sexualis) inzwischen auch in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen und wird in der Psychologie im Sinne einer „allen psychischen Äußerungen zugrunde liegende[n] psychische[n] Energie“ verstanden.

Psychoanalyse

Im Werk Sigmund Freuds nimmt der Begriff der Libido eine zentrale Stellung ein, auch wenn er über das Freudsche Werk hindurch nicht einheitlich verwendet wird. In seinem frühen Werk stellte Freud die Libido den Selbsterhaltungstrieben gegenüber und verstand Libido als sexuelle Triebenergie, die sich im Phänomen des „Drängens“ bzw. Begehrens, sowie des Wunsches und der Lust äußert. Der Libido waren die Selbsterhaltungstriebe oder auch Ichtriebe entgegengestellt, deren Aufgabe in der Selbsterhaltung des Individuums lag, wofür er den Hunger als eine Ausdrucksform verstand. 1914 führte er in seiner Arbeit Zur Einführung des Narzißmus das Konzept der Ichlibido ein, also einer Libido, die an der Entwicklung des Ichs beteiligt sei. In Massenpsychologie und Ich-Analyse (1921) definierte er, die Libido sei „die Energie solcher Triebe, welche mit all dem zu tun haben, was man als Liebe zusammenfassen kann.“

Die Libido äußert sich für Freud jedoch nicht nur auf der Ebene des Sexuellen, sondern auch in anderen Lebensbereichen, etwa der kulturellen Tätigkeit, die Freud als Sublimierung libidinöser Energie versteht. Auch das Nichtsexuelle war also für Freud letztlich von sexuellen Triebkräften geprägt, was ihm den Vorwurf des „Pansexualismus“ eingetragen hat.

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