Leo Katzenberger
deutsch-jüdischer Geschäftsmann
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Wichtige Erkenntnisse
- Lehmann „Leo“ Katzenberger (geboren 25.
- Juni 1942 in München) war ein deutscher Geschäftsmann jüdischer Herkunft.
- Rassenschande zum Tode verurteilt und hingerichtet.
- Leben Katzenberger war eines von 13 Kindern einer jüdischen Familie aus Unterfranken.
- Ab 1912 war er Teilhaber an dem von zwei Brüdern in Nürnberg eröffneten Schuhgeschäft, das schließlich zum „Springmann-Schuhwarenhaus“ mit mehreren Filialen in Süddeutschland wurde.
Lehmann „Leo“ Katzenberger (geboren 25. November 1873 in Maßbach; gestorben 3. Juni 1942 in München) war ein deutscher Geschäftsmann jüdischer Herkunft. Er wurde zur NS-Zeit wegen sog. Rassenschande zum Tode verurteilt und hingerichtet. Dieser Justizmord wurde später Gegenstand zweier Spielfilme und eines Fernsehfilms.
Leben
Katzenberger war eines von 13 Kindern einer jüdischen Familie aus Unterfranken. Er heiratete 1906 Klara „Claire“ Sichel (geboren 1884 in Schlüchtern, verschollen 1942 im Ghetto Izbica), mit der er zwei Töchter bekam. Ab 1912 war er Teilhaber an dem von zwei Brüdern in Nürnberg eröffneten Schuhgeschäft, das schließlich zum „Springmann-Schuhwarenhaus“ mit mehreren Filialen in Süddeutschland wurde. Dieses betrieb er bis zu den Pogromen von 1938. Er engagierte sich in der israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg und war erst ihr Stellvertretender und von 1939 bis 1942 ihr Erster Vorsitzender.
In den zu seinem Anwesen gehörenden Mietwohnungen wohnte seit 1932 unter anderem die Tochter eines Geschäftsfreundes, Irene Seiler geb. Scheffler, mit der Katzenberger ein väterlich-freundschaftliches Verhältnis pflegte.
Justizmord
Prozess
Aufgrund einer Denunziation des Orthopädiemechanikers Paul Kleylein und seiner Ehefrau Babette (Betty), geb. Taubmann, wurde Katzenberger von Staatsanwalt Hermann Markl des außerehelichen Verkehrs mit der nichtjüdischen Irene Seiler und damit eines Verstoßes gegen das Blutschutzgesetz angeklagt. Der Tatbestand wurde von der Frau eidlich bestritten, worauf der Landgerichtsdirektor Oswald Rothaug das Verfahren an sich zog und den Prozess gegen beide vor dem berüchtigten Sondergericht Nürnberg eröffnete.
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