Kon-Tiki
Floß Thor Heyerdahls
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Wichtige Erkenntnisse
- Kon-Tiki ist ein Floß aus Balsaholz, mit dem der norwegische Ethnograf, Entdecker und Autor Thor Heyerdahl 1947 von Callao, Lima (Peru) aus über den Pazifik zum Tuamotu-Archipel, Französisch-Polynesien segelte.
- Nach der Expedition schrieb Heyerdahl ein Buch mit dem Titel Kon-Tiki; der gleichnamige Dokumentarfilm über die Expedition gewann im Jahr 1951 einen Academy Award als bester Dokumentarfilm.
- Das Floß befindet sich heute im Kon-Tiki-Museum in Bygdøy, Oslo.
- Er kam der Legende nach aus dem Osten, gründete als Kulturbringer Kon-Tiki die Zivilisation der Inka und segelte zuletzt weiter nach Westen.
- Heyerdahl hielt, wie schon einzelne Autoren vor ihm, eine derartige Besiedelung Polynesiens von Asien aus zwar nicht für unmöglich, allerdings für weniger wahrscheinlich, da sie durchwegs gegen Wind und Strom (Passatwind und Äquatorialstrom) erfolgt wäre.
Kon-Tiki ist ein Floß aus Balsaholz, mit dem der norwegische Ethnograf, Entdecker und Autor Thor Heyerdahl 1947 von Callao, Lima (Peru) aus über den Pazifik zum Tuamotu-Archipel, Französisch-Polynesien segelte. Er zeigte, dass die Besiedlung Polynesiens von Südamerika aus mit den technischen Möglichkeiten des präkolumbischen Perus vor der Zeit der Inka theoretisch möglich gewesen ist.
Nach der Expedition schrieb Heyerdahl ein Buch mit dem Titel Kon-Tiki; der gleichnamige Dokumentarfilm über die Expedition gewann im Jahr 1951 einen Academy Award als bester Dokumentarfilm. Der Film wurde vom schwedischen Regisseur Olle Nordemar inszeniert (der offiziell einen Oscar erhalten hat). Das Floß befindet sich heute im Kon-Tiki-Museum in Bygdøy, Oslo.
Namensgeber war Qun Tiksi Wiraqucha, der Schöpfergott in der Mythologie der Inka. Er kam der Legende nach aus dem Osten, gründete als Kulturbringer Kon-Tiki die Zivilisation der Inka und segelte zuletzt weiter nach Westen.
Vorgeschichte
Nach damals gängigen Theorien wurde Polynesien von Asien aus über Mikronesien oder Melanesien, jedenfalls von Westen nach Osten, besiedelt. Heyerdahl hielt, wie schon einzelne Autoren vor ihm, eine derartige Besiedelung Polynesiens von Asien aus zwar nicht für unmöglich, allerdings für weniger wahrscheinlich, da sie durchwegs gegen Wind und Strom (Passatwind und Äquatorialstrom) erfolgt wäre. Besiedlung von der nach Heyerdahl wahrscheinlicheren anderen Seite des Pazifiks, Amerika, wurde allerdings in Fachkreisen nicht einmal diskutiert, da sie der präkolumbischen Bevölkerung technisch unmöglich gewesen sei. Verfechter dieser allgemein akzeptierten Meinung war insbesondere der geachtete Archäologe Samuel Kirkland Lothrop (Harvard), der in seiner Abhandlung über das Balsafloß behauptet hatte, es wäre nach zwei Wochen gesunken.
Heyerdahl ging von zwei möglichen Hauptbesiedlungswegen aus:
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