Kinderhymne
Gedicht von Bertolt Brecht
Warum das gerade im Trend liegt
Interest in “Kinderhymne” spiked on Wikipedia on 2026-02-28.
Eingeordnet unter Geschichte, folgt dieser Artikel einem bekannten Muster. History articles often trend on anniversaries of notable events, when historical parallels are drawn in the news, or following popular media portrayals.
By monitoring millions of daily Wikipedia page views, GlyphSignal helps you spot cultural moments as they happen and understand the stories behind the numbers.
Wichtige Erkenntnisse
- Die Kinderhymne (Anmut sparet nicht noch Mühe) ist ein Gedicht Bertolt Brechts aus dem Jahr 1950, das erstmals im Heft 6/1950 der Zeitschrift Sinn und Form erschien.
- Entstehung Die Kinderhymne war eines von sechs Liedern aus einem Kinderliedzyklus, der Brecht und Eisler nach längerer Pause wieder zusammenfinden ließ.
- Finke und von Kurt Schwaen vertont.
- April 1950 auf einer öffentlichen Versammlung in West-Berlin die dritte Strophe des Deutschlandlieds singen ließ.
- Die Kinderhymne ist jedoch auch ein Gegenstück zu Johannes R.
Die Kinderhymne (Anmut sparet nicht noch Mühe) ist ein Gedicht Bertolt Brechts aus dem Jahr 1950, das erstmals im Heft 6/1950 der Zeitschrift Sinn und Form erschien. Es wurde im Herbst desselben Jahres von Hanns Eisler vertont.
Entstehung
Die Kinderhymne war eines von sechs Liedern aus einem Kinderliedzyklus, der Brecht und Eisler nach längerer Pause wieder zusammenfinden ließ. Sie wurde später auch von Leo Spies, Fidelio F. Finke und von Kurt Schwaen vertont.
Der Anlass zur Brechtschen Dichtung, die zunächst den Titel Hymne/Festlied trug, war der Vorstoß Konrad Adenauers, der am 15. April 1950 auf einer öffentlichen Versammlung in West-Berlin die dritte Strophe des Deutschlandlieds singen ließ. Brecht schrieb seine Hymne bewusst als Gegenstück zum Deutschlandlied, das seiner Meinung nach durch den Ersten Weltkrieg und den Nationalsozialismus korrumpiert war.
Die Kinderhymne ist jedoch auch ein Gegenstück zu Johannes R. Bechers Text der Nationalhymne der DDR (Auferstanden aus Ruinen), der im Auftrag der SED im Oktober 1949 entstanden war. Brechts Text stellt – trotz einiger inhaltlicher Bezugnahmen – den pathetischen Formulierungen Bechers eine einfache, wenn auch präzise gewählte Diktion gegenüber.
Inhalt
Der Anfangsvers der ersten Strophe Anmut sparet nicht noch Mühe richtet sich an die junge Nachkriegsgeneration. Hier wird ein bewusster Kontrapunkt zu Bechers poetisch unglücklichem Eingangsvers Auferstanden aus Ruinen gesetzt.
Inhalt von Wikipedia unter CC BY-SA 4.0