Kerstin Thorvall
schwedische Schriftstellerin, Illustratorin und Journalistin
Warum das gerade im Trend liegt
Interest in “Kerstin Thorvall” spiked on Wikipedia on 2026-02-27.
Eingeordnet unter Geschichte, folgt dieser Artikel einem bekannten Muster. History articles often trend on anniversaries of notable events, when historical parallels are drawn in the news, or following popular media portrayals.
GlyphSignal tracks these patterns daily, turning raw Wikipedia traffic data into a curated feed of what the world is curious about. Every spike tells a story.
Wichtige Erkenntnisse
- Kerstin Hilma Margareta Thorvall (* 12.
- April 2010 in Stockholm) war eine schwedische Schriftstellerin, Illustratorin und Journalistin.
- Thorvall illustrierte in der Anfangszeit ihres Schaffens nicht nur ihre eigenen Kinder- und Jugendbücher, sondern auch eine Reihe anderer, darunter Kalle Blomkvist och Rasmus („Kalle Blomkvist und Rasmus“) von Astrid Lindgren, das 1953 erschien.
- Thorvalls schriftstellerische Werke wurden mit den Jahren vermehrt wertgeschätzt, insbesondere durch eine memoirenähnliche Romantrilogie, deren erster Teil När man skjuter arbetare… („Kleide den Himmel in Dunkel“) von 1993 die Ehe der Eltern verarbeitet.
- Der zweite Teil I skuggan av oron („Wo das Leben beginnt“) von 1995 berichtet von ihrem Verhältnis zu ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters.
Kerstin Hilma Margareta Thorvall (* 12. August 1925 in Eskilstuna; † 9. April 2010 in Stockholm) war eine schwedische Schriftstellerin, Illustratorin und Journalistin.
Leben
Kerstin Thorvall wurde von 1945 bis 1947 zur Modezeichnerin ausgebildet und debütierte 1959 als Schriftstellerin mit dem Buch Boken till dig („Das Buch für dich“). Thorvall illustrierte in der Anfangszeit ihres Schaffens nicht nur ihre eigenen Kinder- und Jugendbücher, sondern auch eine Reihe anderer, darunter Kalle Blomkvist och Rasmus („Kalle Blomkvist und Rasmus“) von Astrid Lindgren, das 1953 erschien. Später schrieb sie überwiegend für Erwachsene und arbeitete als Feuilletonistin für die schwedische Wochenzeitung Vecko-Revyn sowie die Monatszeitung Damernas Värld von 1966 bis 1975.
In ihren offenherzigen Schilderungen, unter anderem über die weibliche Sexualität, wie in dem autobiografischen Werk Det mest förbjudna („Alles was verboten ist“, 1976), erweckte sie in den 1970er Jahren eine „moralische Panik“ und gehörte damit zu den meist kritisierten, aber auch meistgelesenen Schriftstellern Schwedens. Thorvalls schriftstellerische Werke wurden mit den Jahren vermehrt wertgeschätzt, insbesondere durch eine memoirenähnliche Romantrilogie, deren erster Teil När man skjuter arbetare… („Kleide den Himmel in Dunkel“) von 1993 die Ehe der Eltern verarbeitet. Hierfür erhielt sie den Moa-Preis. Der zweite Teil I skuggan av oron („Wo das Leben beginnt“) von 1995 berichtet von ihrem Verhältnis zu ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters. In Teil drei Från Signe till Alberte („Im Licht eines neuen Tages“) von 1998 wird ihr Leben als Ehefrau und Mutter behandelt.
Thorvall, die Mutter von vier Söhnen wurde, war hauptsächlich Romanschriftstellerin vieler hochgelobter Bücher. Aber sie kreierte auch einige Illustrationen.
Inhalt von Wikipedia unter CC BY-SA 4.0